Lammersdorf: Tag der offenen Tür im Familienzentrum

Lammersdorf: Tag der offenen Tür im Familienzentrum

Wenn das Katholische Familienzentrum St. Johannes der Täufer, das vor Ort in Lammersdorf im allgemeinen Sprachgebrauch vielfach noch immer „der Kindergarten“ ist, alljährlich zum Tag der offenen Tür einlädt, war bisher immer volles Haus angesagt.

Hieran hatte sich auch am vergangenen Sonntag nichts geändert, als die Räumlichkeiten vor lauter Besuchern wieder aus allen Nähten platzen. Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten waren mit den Kindern in das Familienzentrum geströmt, um einen unterhaltsamen Nachmittag zu erleben.

Leiterin Svenja Röse hatte die großen und kleinen Gäste, unter denen sich auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns befand, zunächst begrüßt und sie auf das Programm eingestimmt.

Nach einem Wortgottesdienst führten die Kinder der Gruppen Regenbogen, Pusteblume und Sonnenschein ein einstudiertes Musical auf, dem allgemeine Aufmerksamkeit zuteil wurde. In den leisen und besinnlichen Passagen hätte man eine Stecknadel im Raum fallen hören können. Daneben boten die kleinen Akteure bei ihrem ersten Auftritt vor großem Publikum eine tolle Leistung. Der Tenor des Musicals wies auf die Einmaligkeit jedes Menschen hin. Zum Schluss sangen die Zuhörer die Botschaft „Ich bin einmalig“ begeistert mit den jungen Stimmen auf der Bühne mit.

Danach konnten sich die Besucher in den Räumlichkeiten des multikulturell ausgerichteten Familienzentrums umsehen. So gab es eine Bewegungsstelle für die Kinder in Augenschein zu nehmen, und auch die Pfadfinder waren mit einer Aktionsstelle vertreten. Für diejenigen, die sich äußerlich etwas verändern wollten, standen erfahrene Schminkkräfte zur Verfügung. Natürlich verpassten auch die Tagesmütter und der Förderverein nicht die Chance, für sich mit entsprechenden Infoständen ein wenig die Werbetrommel zu rühren. Heiß begehrt bei Eltern und Großeltern waren auch die von den Kindern angefertigten Kunstwerke. Der hier zustande gekommene Erlös soll in die Anschaffung eines neuen Außenspielgerätes auf dem 3000 Quadratmeter großen Gelände fließen.

Am Ende traten doch noch einmal die Hauptakteure des Tages in Aktion. Die Kindergartenkinder hatten für die Großen eine Vorführung einstudiert, für die sie abermals viel Beifall erhielten.

Bei Saft, Kaffee, Kuchen und Waffeln klang der Tag der offenen Tür dann langsam aus und die erschöpften Kinder machten sich gemeinsam mit ihren Eltern auf den Heimweg.

(ho)