Nordeifel: Sturmfolgen im Nationalpark Eifel: „Wilder Weg“ vorerst gesperrt

Nordeifel : Sturmfolgen im Nationalpark Eifel: „Wilder Weg“ vorerst gesperrt

Nachdem Sturmtief „Friederike“ auch im Nationalpark Spuren hinterlassen hat, muss der Wilde Weg im Herzen des Nationalparks Eifel vorübergehend für den Besucherverkehr gesperrt werden. Eine Fichte stürzte um, ein zweiter drohte, ebenfalls umzufallen.

Dies teilte am Freitag Martin Weisgerber vom Fachgebiet Kommunikation und Naturerleben beim Nationalparkforstamt Eifel mit. „Eine Fichte wurde entwurzelt und stürzte der Länge nach auf den bei Besuchern beliebten Weg im Kermeter, der barrierefrei in die Wildnis von morgen führt.

Dabei wurde die Holzkonstruktion erheblich in Mitleidenschaft gezogen“, berichtete Weisgerber. Ein zweiter Baum drohe ebenfalls auf den Holzsteg zu stürzen. Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung würden die Gefahr beseitigen und auch den Weg reparieren — „deshalb muss dieser auch vorübergehend gesperrt werden“, so der Vertreter von Wald und Holz NRW.

Ohnehin sei es aber auch nach Abflauen des Windes und bedingt durch Schneelast keine gute Idee, am Wochenende im Wald spazieren zu gehen, warnten Meteorologen und die Forstämter am Freitag.

Einen Überblick über die gesamten Folgen des Sturmtiefs im Nationalpark Eifel habe man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht, meinte Martin Weisgerberg, der ebenfalls von Waldspaziergängen abriet: „Wir warnen Besucher auch nach dem Sturm davor, die Wälder zu betreten. Zu groß ist aktuell noch die Gefahr herabstürzender Äste oder umstürzender Bäume — gerade im Nationalpark, in dem der Anteil von Totholz größer ist, als im Wirtschaftswald.“

(hes)
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