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Straßenverkehrsamt in der Städteregion erweitert Publikumsverkehr

In der Städteregion : Mehr Termine für die Bürger ab Montag

Das Straßenverkehrsamt erweitert ab Montag den Publikumsverkehr wieder. Im Bürgerservice gilt der Schutz vor Coronavirus-Infektionen.

Ab Montag, 4. Mai, stehen im Straßenverkehrsamt der Städteregion Aachen wieder mehr Termine für die Bürger zur Verfügung. Damit ist der erste Schritt aus dem Notbetrieb getan, in dem nur unaufschiebbare und systemrelevante Anliegen bearbeitet werden konnten.

Um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren, ist es aber weiterhin erforderlich, die Anzahl der Wartenden zu reduzieren sowie die Dauer des Aufenthaltes im Wartebereich zu verkürzen. Zudem werden die Wartezonen so gestaltet, dass auch der notwendige Abstand zueinander immer eingehalten werden kann.

Weiterhin gilt für das Straßenverkehrsamt, dass für eine persönliche Vorsprache ein Termin vereinbart werden muss. Das geht für Anliegen der Bürgerservices Zulassung und Führerschein jetzt ab sofort auch wieder mit der Online-Terminvereinbarung unter www.staedteregion-aachen.de/termin.

Das Straßenverkehrsamt ist über das Callcenter erreichbar unter der Telefonnummer 0241/5198-6500. Eine Ausnahme gilt für das Abmelden von Fahrzeugen und Adressänderungen im Fahrzeugschein: Das kann ohne Termin am Schnellschalter erledigt werden. Wer seinen Führerschein abholen kann, erhält eine Benachrichtigung und kann diesen ebenfalls ohne Termin an einem Außenschalter abholen.

Das Straßenverkehrsamt ist mit etwa 200.000 Bürgerkontakten pro Jahr das Amt der Städteregion mit dem meisten Publikumsverkehr. „Wir haben viele Maßnahmen getroffen, um die Ansteckungsgefahr bei einem Besuch und auch während der Wartezeiten zu minimieren“, so Marlene Maaßen, die Leiterin des Straßenverkehrsamtes. Dazu gehören Maßnahmen, die vielen bereits vertraut sind, wie Abstandsmarken im Wartebereich oder Spuckschutzwände. Die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig in der Schalterhalle oder im Wartebereich aufhalten, ist begrenzt. Die Einlasskontrolle übernimmt ein Sicherheitsdienst. Der Einlass ist erst zehn Minuten vor dem vereinbarten Termin möglich.

In der Wartehalle der Zulassung ist die Anzahl der Sitzplätze deutlich begrenzt worden, damit auch ab Montag, wenn wieder mehr Kunden bedient werden können, in jedem Fall die notwendigen Sicherheitsabstände eingehalten werden können. Foto: Städteregion Aachen/Reinhold Radermacher

Um Wartezeiten und ein großes Publikumsaufkommen zu vermeiden, gilt für alle Ämter in der Städteregionsverwaltung nach wie vor: Vor einem Besuch muss ein Termin vereinbart werden. Die Verwaltung ist natürlich zu den jeweiligen Öffnungszeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar. Auch die bestehenden Online-Dienstleistungen stehen zur Verfügung. Alle Anliegen werden selbstverständlich weiterhin bearbeitet und die Auszahlung von Leistungen ist gewährleistet.