Nordeifel: Straßenmeisterei hat den Schnee im Griff

Nordeifel: Straßenmeisterei hat den Schnee im Griff

Die Polizei hatte mit dem Schneetreiben in der Eifel am Dienstag keine Probleme. Laut Polizeisprecherin Sandra Schmitz blieb es bei einigen Blechschäden. Meldungen über Verletzte liefen im Aachener Präsidium nicht ein. Sofern es Rutschpartien gegeben habe, seien sie glimpflich verlaufen.

Behinderungen habe es zwischenzeitlich gegeben, als sich auf der Himmelsleiter ein Lkw quergestellt habe, so Schmitz weiter.

Das war auch die spektakulärste Mitteilung, die Bruno Alzer, Betriebsstellenleiter der Straßenmeisterei in Rollesbroich zu machen hatte. Da hatte das Streufahrzeug, wie alle anderen pausenlos im Einsatz, vorübergehend ein Problem.

Das Salz werde nicht ausgehen, versprach Bruno Alzer, Engpässe wie in einem der letzten Winter werde es nicht geben, als man zeitweise schon den Inhalt seines Salzstreuers aus der Küche hätte opfern müssen, um überhaupt etwas streuen zu können. Eine neue Salzlieferung ist am Dienstag eingetroffen.

Was Bruno Alzer und seine Mitarbeiter zufrieden zur Kenntnis nehmen: Es ist nicht mehr so kalt. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt wirkt das Streusalz wesentlich schneller als bei minus zehn Grad oder kälter. Auch der Verbrauch fällt deutlich geringer aus.

Probleme bereiten überdies die zahlreichen Wasserrohrbrüche. Am Dienstag war Walheim betroffen. Alzer: „Auf dem eiskalten Boden gefriert das Wasser schnell.” Das heißt: Es wird spiegelglatt.

Sobald aber Salz auf der Straße liegt, können Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer sicher sein, dass es bald weitergeht. Alzer: „Sobald wir gestreut haben, ein paar Minuten warten und die Straße ist wieder frei.”