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Roetgen: St.-Hubertus-Schützen Roetgen: Planungen fürs Jubiläum laufen

Roetgen : St.-Hubertus-Schützen Roetgen: Planungen fürs Jubiläum laufen

Kürzlich versammelte sich die Roetgener St.-Hubertus-Schützenbruderschaft in der Schießhalle am Sportplatz zur Jahreshauptversammlung. Der Erste Brudermeister, Karl-Heinz Linzenich, eröffnete die Versammlung. Neben den Berichten der Geschäftsführerin und Jungschützenmeisterin Ursula Huppertz, des Schießmeisters Borivoj Heiligmann, der Kassiererin und Schützenkönigin des Jahres 2017 Vera Cremer und der Kassenprüfer standen auch Neuwahlen an.

Ursula Huppertz schaute gerne auf das vergangene Jahr, das einen „sehr vollen Terminkalender“ hatte, zurück. Der Vogelschuss an Christi Himmelfahrt hatte dem Verein seine neuen Tollitäten beschert: Schülerprinz Marco Plum, Jungschützenprinzessin Alexandra Ruth und die „engagierte Schützenschwester“ Königin Vera Cremer. Gerne erinnerte Huppertz auch an Prinz Stephan Cosler, der die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Roetgen als Bezirkspräsident mit „Herzblut“ vertritt.

Die Geschäftsführerin lobte die jungen Schützen, die den Gang zum Ehrenmal am Volkstrauertag begleiteten und auch bei auswärtigen Festzügen vertreten waren. Durch das hohe Engagement von Cremer sei auch die Wiederbelebung der Hubertuskirmes gelungen, die im letzten Herbst gefeiert werden konnte. Königin und Kassiererin Vera Cremer dankte in ihrem Bericht den Sponsoren, die diesen feierlichen Abend ermöglicht hatten. Auch der turnusgemäß stattfindende Frühschoppen war für den Verein ein voller Erfolg.

Huppertz berichtete, dass die Planungen für das 125-jährige Jubiläum der Bruderschaft bereits begonnen haben und dass ein „erfolgreiches und interessantes“ Jahr bevorsteht. So soll das hohe Jubiläum mit einem Schießen der Ortsvereine vom 5. bis zum 9. März und einem Gottesdienst mit anschließendem Brunch am 2. April gefeiert werden. Das Schützenfest wird am 10. Mai stattfinden und die Hubertuskirmes mit Ehrungen und Beförderungen am 3. November.

Ehrungen und Auszeichnungen

Schießmeister Borivoj Heiligmann berichtete von der Vereinsmeisterschaft, der Bezirksmeisterschaft, dem Gedächtnisschießen, dem Schützenfest in Roetgen, dem Bezirksschützenfest in Rohren, dem weihnachtlichen Printenschießen und dem Mannschaftsschießen.

Hoch erfreut sprach Heiligmann danach Ehrungen und Auszeichnungen aus. So erhielt Lukas Melcher die Jahresnadel für den zweiten Platz, den er bei der Diözesanmeisterschaft erzielte, Marco Plum die bronzefarbene und Stephan Cosler die bronze- und silberfarbene Nadel in der Klasse Gewehr Freihand. Frank Thönessen erhielt eine Auszeichnung für den dritten Platz beim Wettkampf Schießen mit dem Luftgewehr Freihand im Bereich Aachen West.

Nach den Berichten stand schnell fest, dass der Vorstand entlastet werden kann — die Wahlen per Handzeichen konnten beginnen. Thorsten Cosler wurde zum Zweiten Brudermeister und Borivoj Heiligmann zum Ersten Schießmeister wiedergewählt, Günter Krott nahm die Wahl zum neuen Kassenprüfer gerne an, und Michael Plum wurde zum neuen Zweiten Kassierer gewählt. Jennifer Cremer, die Tochter der amtierenden Schützenkönigin Vera Cremer, wurde kommissarisch zur Zweiten Schriftführerin ernannt.

Unter dem Punkt Verschiedenes forderte der Erste Brudermeister Karl-Heinz Linzenich eine Änderung für das Verfahren der Ernennung für Ehrenmitglieder. Ehrenmitglied Günter Huppertz wies auf den noch immer fehlenden Pastor für die Messe am Ostermontag hin. Linzenich forderte zudem „mehr Engagement“ von den Mitgliedern und hofft, dass „die eigene Leistungsfähigkeit“ von den Schützenbrüdern und -schwestern hinterfragt wird.

Ein Mitglied appellierte, dass vor allem das „sportliche Interesse“ der Schützen im Vordergrund stehen sollte. Die plötzliche Auflösung der Auflegemannschaft sei ohne ein vorheriges Gespräch mit den Mitgliedern geschehen und hätte zu „viel Frust“ geführt. Geschäftsführerin Ursula Huppertz betonte, dass sie diese Mannschaft „gerne neu aufbaut“. Auch der Posten des Fahnenträgers bestimmte für einige Zeit die Jahreshauptversammlung.

Über eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages und über ein Schild, dass die Einfahrt zu Wettkampfzeiten freigehalten werden muss, soll zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal gesprochen werden. Für Ursula Huppertz steht fest, dass mehr Kommunikation die Probleme lösen kann.

(kfr)