Schmidt: Sportwoche in Schmidt: Besucher trotzen dem schlechten Wetter

Schmidt: Sportwoche in Schmidt: Besucher trotzen dem schlechten Wetter

Die Sportwoche des Turn- und Sportvereins Schmidt ist am Sonntag zu Ende gegangen. Den Organisatoren war es gelungen, mit einem abwechslungsreichen Programm viele Sportfreunde zum Sportplatz zu ziehen.

Aus dem Turnier der Reservemannschaften ging am Mittwoch Germania Eicherscheid III als Sieger hervor. In der Dorffußballmeisterschaft am Freitag gewann eine Mannschaft, die „minimalistischen“, aber sehr wirkungsvollen Fußball spielte: Oberdorf. Drei Tore in vier Spielen genügten, um zehn Punkte zu sammeln. Der „Torwart des Tages“ war Ben Kreitz, der keinen Treffer zuließ.

Dorffußball und Radsport

Ein positives Resümee zog Philip Thoma, der neue Leiter der Fußallabteilung, bereits am Freitag: „Es ist alles gut gelaufen. Zwar hat das Wetter nicht richtig mitgespielt; aber wir haben uns über rege Beteiligung gefreut, sowohl am Sonntag mit vielen Radsportlern als auch am Mittwoch mit den Reservemannschaften und vielen Gästen aus dem Dorf beim Reibekuchenessen. Und die fünf Mannschaften beim Dorffußball, die sind gut für die Geselligkeit und Stimmung.“

Das Programm aufzustellen, Einkäufe zu organisieren und viele Helfer zu motivieren, das kann nicht einer allein. „Wir haben ein Team gebildet, das sich die Aufgaben in der Fußballabteilung aufteilt“, erklärt Philip Thoma, „neben Karl-Heinz Rosenzweig, der als Kassierer eine wichtige Funktion hat und darüber hinaus viele Arbeiten übernimmt, unterstützen mich Daniel Heck und Andi Lennartz, die seit Jahren im Schmidter Fußball aktiv sind. Wir wollen die Kommunikation verbessern, wir sind ständig in Kontakt, das macht die Arbeit leichter.“

Natürlich wurde am Rande der Sportwoche auch viel über die Zukunft der Ersten Mannschaft und ihre Chancen in der Bezirksliga gesprochen. Zweifellos war es ein Schock, dass sich der Torwart, Sebastian Knie, eine Woche vorher beim Spiel in Konzen (ohne äußere Einwirkung) sehr ernsthafte Verletzungen zuzog, die Aufzählung ist der reine Horror: Innenmeniskus und vorderes Kreuzband gerissen, Knorpelschaden. Philip Thoma sagt dazu: „Die Verletzung unseres Torwarts ist ein herber Rückschlag. Sebastian war durch konstant gute Leistungen einer, der die Kreismeisterschaft und den Aufstieg mit vorangetrieben hat. Auch für ihn persönlich tut es mir sehr leid, dass er so eine niederschmetternde Prognose hat. Wir alle wünschen ihm baldige Genesung, und auch viele unserer Fans haben ihre guten Wünsche ausgedrückt.“ Dass es nicht einfach wird in der Bezirksliga, ist jedem TuS-ler klar. „Aber die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand und dem Trainer lassen uns optimistisch in die Saison gehen“, sagt Philip Thoma, „wir müssen zwei hinter uns lassen — das ist unser Ziel!“

Am Sonntag erlebten die Fußballfreunde einen interessanten Nachmittag. Die A-Jugend des TuS trennte sich vom FC Roetgen 0:0; die Zweite unterlag Germania Eicherscheid II 1:2. Ein munteres Fußballspiel auf hohem Niveau sah man zum Abschluss, als die Sportvereinigung Porz an der Eichheckstraße auftrat. Martin Nowak, erst seit einem Jahr im Seniorenfußball aktiv, machte seine Sache im Tor gut, der TuS gewann 3:2. „Ich bin davon überzeugt, dass diese Jungs auch in der Bezirksliga bestehen können“, hörte man ein Lob vom neuen Spielertrainer, Daniel Schippers.“

Fazit: Fans und Spieler in Schmidt freuen sich auf die neue Saison.

(ale)