Zwei neue Marienbildstöcke in Dedenborn-Rauchenauel

Unter den Segen Gottes gestellt : Einsegnung von zwei neuen Marienbildstöcken

Die Einsegnung zweier neuer Marienbildstöcke lockte einige Gläubige jetzt nach Dedenborn-Rauchenauel. Mit Pfarrer Michael Stoffels trafen sie sich zunächst auf dem kürzlich neu gewidmeten „Hans-Josef Hilsenbeck-Platz“, um den ersten Marienbildstock unter Gottes Segen zu stellen, der bereits im Mai aufgestellt worden war.

Anschließend ging es etwas höher zur neuen Anlage im „Pädchen“ zwischen Rauchenauel und Dedenborn. Hier schufen der Kunstmaler Heinz Nellessen und seine Frau sowie einige weitere Helfer ein schönes Kleinod, bestehend aus dem zweiten Marienbildstock sowie einer Felsenanlage und einer Sitzbank. Mit einigen kurzen Worten wurde auch diese Anlage von Pfarrer Stoffels unter den Segen Gottes und der Gottesmutter Maria gestellt.

Ortsvorsteher Helmut Kaulard nutzte anschließend die Gelegenheit allen beteiligten Personen, die die beiden Marienbildstöcke ermöglicht haben, zu danken und etwas über deren Entstehung zu erzählen.

Ein in Dedenborn ansässiger Garten- und Landschaftsbauer, aber im Nordkreis tätig, hat über einige Grabauflösungen von den Vorbesitzern das Angebot erhalten, besagte Marienbildstöcke vor der Vernichtung zu retten. Er ergriff die Chance und gab sie an Nellessen weiter. Unmittelbar danach sammelte man Ideen, wo diese Bildstöcke eine neue Bleibe im Ort finden konnten.

So gelangte schließlich der erste Marienbildstock, fachgerecht aufgearbeitet von Nellessen, an den neu gewidmeten „Hans-Josef Hilsenbeck-Platz“. Für den zweiten Marienbildstock wählte Kunstmaler Nellessen eine Stelle oberhalb seines Elternhauses im alten Wegepfad Richtung Ortsmitte.

Hier hatte früher eine Bank zur Rast gestanden. Diese war im Laufe der Jahre entfernt worden. Nellessen legte die besagte Stelle frei, und schuf so mit seiner Frau und weiteren Helfern das Kleinod für den zweiten Marienbildstock.

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