Sechs Stunden Live-Musik bei bestem Wetter am „Häsch“

Open-Air-Event : Sechs Stunden Live-Musik bei bestem Wetter am „Häsch“

Nach der Open-Air-Premiere anlässlich des 30-jährigen Vereinsjubiläums im letzten Jahr ging die „Endstation“ Eicherscheid vergangenes Wochenende in die zweite Runde. In Anlehnung an die wunderschöne Eicherscheider Heckenlandschaft wurde zu „Aaf nam Häsch – Open-Air 2019“ eingeladen.

Bei bestem Sommerwetter und ausgelassener Stimmung wurde zu rockiger Live-Musik gefeiert. Das Open-Air-Konzert mit drei Bands auf dem Parkplatz des Kunstrasenplatzes sollte sich für zahlreiche Fans der Rockmusik, interessierte Eicherscheider Einwohner sowie Sponsoren und Unterstützer definitiv lohnen. Es eröffneten die drei ehemaligen „Endstation“-DJs Daniel Maaßen, Marvin Kirch und Matthias Baumgarten mit einer musikalischen Einstimmung.

Im Anschluss starteten „Mantikor“ das Live-Programm des Abends. Druckvolle und moderne Riffs mit eingängigen Melodien, die alle aus eigener Feder entstammen wurden von den vier Jungs aus dem Dürener Raum präsentiert. „Mantikor“ lud zu einer Reise durch das Leben ein und regte zum Nachdenken an.

Rockiges Feuerwerk

Nach einer Stunde treibenden Rhythmen mit Ohrwurmcharakter und einer kurzen Umbaupause folgte um kurz vor 22 Uhr mit dem Auftritt der Lübecker Band „Die Toten Ärzte“ der Headliner des Abends. Die vier Jungs waren vom Auftritt am Vorabend in Polen nach stundenlanger Autofahrt bis nach Eicherscheid gereist um ein musikalisches Feuerwerk zu entfachen. Bei ihrem 1779.

Konzert blieb kein Bein still stehen, und die größten Hits der „Toten Hosen“ und „Ärzte“ wurden zu einem Hitspektakel. „Hier wurde eine Riesentüte Energie und Spaß aufgemacht“, so Jey von den „Toten Ärzten“. Bei Klassikern wie „Bonnie und Clyde“, „Alkohol“, „Wünsch dir was“ und „Zehn kleine Jägermeister“ sangen die Besucher mit der Band zusammen in voller Lautstärke. Nach über zwei Stunden Top-Entertainment von „Die Toten Ärzte“ verabschiedeten diese sich mit einem „Schönen Gruß und auf Wiedersehen“. Es folgte eine weitere kurze Umbaupause, denn es musste Platz geschaffen werden.

Finale Grande

Denn zum Schluss stand ein weiteres Highlight auf dem Plan. Die Lokalmatadore von „Bonanska“ setzten zum großen Finale an. Mit Zwei Trompeten, einem Bass, einer Gitarre, einem Schlagzeug und einer Stimme holten die Jungs mit Rockklassikern wie „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“, Fetenhits wie „Jein“ und Skapunk wie „Cannabis“ das Publikum ebenfalls komplett ab. „Die Leute gehen ab, und wir gehen mit“, hatte man im Vorfeld angekündigt und genau so wurde es umgesetzt. Zu guter Letzt, nach einem Sechs-Stunden-Live-Unterhaltungs-Marathon sorgten dann erneut „die alten „EE“-DJs für die musikalische Unterhaltung und den Ausklang der Veranstaltung.

Gute Unterstützung

„Wir möchten uns in erster Linie bei allen Sponsoren, Unterstützern und Partnern bedanken, denn ohne diese hätte es die zweite Auflage nicht geben können. Außerdem bei den 15 Vereinsmitgliedern, die erneut in 460 Stunden ehrenamtlicher Arbeit das gesamte Konzertgelände eigenständig auf- und abgebaut haben“, so Michel Förster, 1. Vorsitzender der „Endstation Eicherscheid e.V.“. „Ich denke, die Besucher und der Verein wurden dieses Jahr entschädigt für das schlechte Wetter im letzten Jahr, und auch musikalisch konnten wir eine Schippe drauf legen“

Danke möchte der Verein auch den über 350 Besuchern, die durch die Bank weg ein positives Feedback gaben, sagen. Etwas, was auch die drei Bands ob der gebotenen technischen Voraussetzungen bestätigten.