Neustart in der Kreisliga D am 25. August

Eifeler Clubs vor der Saison : Der SV Einruhr/Erkensruhr mischt wieder mit

Der 1966 gegründete SV Grün-Weiß Einruhr/Erkensruhr mischt nach rund sechs Jahren wieder im Fußballgeschäft in der Kreisliga D (Stafel 4), von vielen auch als Eifelliga bezeichnet, mit.

Die neu gegründete Erste Mannschaft des Vereins will zwar die Kreisliga D nicht aufmischen, aber man will sich in jedem Fall den Gegnern angriffslustig präsentieren, wozu Trainer Michael Stollenwerk festhielt: „Wir freuen uns auf die kommende Saison und hoffen, die ein oder andere Überraschung möglich zu machen.“

Stärke will man vor allem in heimischer Kulisse der „Wildschweinarena“ zeigen. Die Kultsportstätte der Region, die nach einer schweren nächtlichen Attacke durch eine Rotte Wildschweine im September 2008 ihren Namen erhielt, wurde vor einigen Wochen vor großer Kulisse bei der Teamvorstellung quasi aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt. Davor waren fünf Monate voller organisatorischer Arbeiten vorausgegangen, um den Spielbetrieb wieder ins Rollen zu bringen.

Nach zwei Wochen und zahlreichen Gesprächen und Telefonaten hatte man jedoch wieder ein Team zusammen. Weit über 20 Mann gehören zum Kader. Neben acht Spielern, die bereits vor sechs Jahren dabei waren, stießen allein aus Dedenborn acht weitere Kicker zum Team, sowie vier Nachwuchsspieler nebst vier Neukräften aus Einruhr. Neben dem SV Einruhr/Erkensruhr treten in der Kreisliga D mit FC Roetgen III, Germania Eicherscheid III, SG Monschau Imgenbroich, Viktoria Huppenbroich, SV Rott II und SG Höfen/Rohren/Kalterherberg II noch sechs weitere Teams in der Eifelliga an.

Am 25. August steht schließlich die Feuertaufe für den SV Einruhr/Erkensruhr an. Im Auswärtsspiel bei SG Höfen/Rohren/Kalterherberg II kann mal dann erstmals zeigen, wo man steht. Eine Woche später, am 1. September, um 11 Uhr, dürfte die Wildschweinarena dann beben, da die Gastgeber dann die Drittvertretung des FC Eintracht Kornelimünster empfangen.

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