Neues Friedhofskreuz in Rurberg

Altes Lärchenholz musste bearbeitet werden : Friedhofskreuz wieder in Schuss

Pünktlich vor dem 1. November überragt das sechs Meter hohe, drei Meter breite und 300 Kilogramm schwere Kreuz wieder seinen alten Standpunkt.

Eine schweißtreibende Schwerstarbeit leisteten vor einigen Tagen Ortsvorsteher Sander Lutterbach und seine dreiköpfige Helfercrew mit Thomas Hilger, Frank Lauscher und Marcel Röhrlich auf dem Rurberger Friedhof. Rund 300 Kilogramm stemmte das Quartett, als es auf dem Friedhof ein neues Holzkreuz aufrichtete, das immerhin sechs Meter hoch und drei Meter breit ist. Mit reiner Muskelkraft war das aber nicht mehr zu bewerkstelligen. „Gottseidank haben wir vom Bauhof der Gemeinde einen Traktor mit Frontlader bekommen“, so Lutterbach.

Das alte Holzkreuz war in die Jahre gekommen, so dass Handlungsbedarf bestand. Der ehrenamtliche Rurberger Arbeitstrupp machte sich also ans Werk, wobei die Bearbeitung des Lärchenholzes durch Marcel Röhrlich in zehnstündiger Arbeit erfolgte. Erich Obst übernahm danach das Anbringen der kupfernen Wetterschutzabdeckungen, bevor es an das Aufrichten des neuen Kreuzes ging. Der Rurberger Ortsvorsteher merkte dazu an: „Wichtig war für uns, dass das Kreuz wieder vor dem 1. November, also Allerheiligen, an alter Stelle steht.“

Wenn man den ehrenamtlichen Arbeitseinsatz außen vor lässt, entstanden im Übrigen Kosten von rund 400 Euro. „Das haben wir aus den Erlösen von Stawag-E-Mobil finanziert“, so Sander Lutterbach, der dabei verschweigt, dass auch er als Ortsvorsteher sich mit einer Spende beteiligte. Ansonsten bedanken sich alle Beteiligten bei der Gemeinde Simmerath für die erfolgte Unterstützung.

(ani)
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