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Kostümsitzung in Dedenborn: Buntes Programm mit vielen Höhenpunkten

Kostümsitzung in Dedenborn : Buntes Programm mit vielen Höhenpunkten

Nur alle zwei Jahre feiert der Musikverein „Allzeit Fröhlich“ Dedenborn Karneval. Bei der Kostümsitzung führte Moderator Ingo Schmitz die Dedenborner Jecken durch ein buntes Programm mit vielen Höhepunkten.

Angefangen hatte es mit der befreunden Karnevallsgesellschaft KG Ruscher Breybrobbele, die es sich wieder nicht nehmen ließ, mit ihrer Tanzgarde, den „Jecken Wiever“, und der „Blauen Legion“ den Dedenbornern im Gemeindezentrum einzuheizen.

Erstmalig konnte der Musikverein eine Karnevalsprinzessin aus den eigenen Musikerreihen begrüßen. Die Kinderprinzessinnen Katharina I. und Michelle I. der Kiescheflietscher aus Rurberg ließen es sich nehmen, mit einer Abordnung vorbeizuschauen.

Viele Darbietungen aus den eigenen Reihen und aus der Dorfbevölkerung brachten den Saal zum Kochen. „Die Cupcakes“, der Nachwuchs des Musikvereins, begeisterten mit einem Sketch und mit Gesang. Und auch die Band „Muggefugg“ brachten die Dedenborner zum Tanzen und Singen.

Dann durften die Dedenborner nach längerer Pause wieder den Dorfchronist (Josef Löhrer) auf der Bühne begrüßen, der mit seinen Anekdoten über die Bewohner des beschaulichen Eifelörtchens viele Lachmuskeln strapazierte. Auch der Gastauftritt von Christian Haas als „ne janz normale Jeck“ durfte auch in diesem Jahr nicht fehlen und ließ keine Verschnaufpause zu.

„Mysteriös“ wurde es jedoch, als eine Bombe aus Amerika hereingetragen wurde. Diese Bombe (Timo Löhrer) schlug mit ihrem Vortrag gewaltig ein. Auch das „Heute Journal“ ist nicht mehr wegzudenken. Hier wurde auf viele schöne Dinge hingewiesen, die sich in den vergangenen beiden Jahren ereigneten. Aber auch die Schlaglöcher zwischen Hammer und Dedenborn oder die „Reparatur der Brücke“ in Einruhr wurden nicht außer Acht gelassen.

Die Bühne bebte, als die Männertanzgruppe „Tanzbärchis“ aus Keldenich alle auf eine Zeitreise mitnahm. Das Finale wurde auch in diesem Jahr mit der Tanzgruppe „Zuckerpuppen“ aus den eigenen Reihen eingeläutet. Bis in die späte Nacht wurde noch bei ausgelassener Stimmung weitergefeiert.