Kevelaer-Bruderschaft 1813 Simmerath auf dem Kevelaerberg

Kevelaer-Bruderschaft 1813 Simmerath : Andacht am vor 20 Jahren erneuerten Kevelaerkreuz

Vor 20 Jahren wurde das Kevelaerkreuz an der B399 auf dem Kevelaerberg bei Raffelsbrand von der Kevelaer-Bruderschaft 1813 Simmerath erneuert.

Anlass genug für die Bruderschaft, um ab Forsthaus Jägerhaus mit dem Wanderführer Karl-Heinz Matheis dorthin zu wandern und gemeinsam mit weiteren Mitgliedern und Gästen am Kreuz eine Andacht zu halten.

In früheren Jahren schlossen sich die Kevelaerpilger des Kreises Monschau zusammen und wanderten über Simmerath nach Düren. Von dort aus ging die Pilgerreise zu Fuß, und später, ab circa 1890 mit der Bahn, nach Kevelaer. Am Kevelaerkreuz, dem „Kevere Krüzche“, gegenüber dem nicht mehr bestehenden Forsthaus Raffelsbrand wurde eine Pause eingelegt. Nach dem anstrengenden Stück von Kallbrück aus, machte man am Kreuz Pause und stärkte sich mit Speck, Brot und Wasser aus einer Quelle in der Nähe.

Die Andacht, gestaltet vom Präfekten Christian Haas, wurde mit Marientexten, Gebeten und Liedern am Kreuz gefeiert. Der Präfekt dankte dem Initiator zur Erneuerung, allen noch lebenden Erbauern und dem Pflegeteam, das mehrmals jährlich das Kreuz bepflanzt, pflegt und die Grasfläche am Kreuz mäht. An alle Verstorbenen Helfer wurde besonders gedacht. Christian Haas schloss seine Rede mit den Worten: „Hoffentlich bleibt das Kreuz von Vandalismus und Zerstörungswut weiterhin verschont.“

Anschließend machte sich die Wandergruppe auf den Weg nach Simonskall, wo alle Mitglieder mit einem gemeinsamen Mittagessen den Tag ausklingen ließen.

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