Jahreshauptversammlung des VdK Lammersdorf

Jahreshauptversammlung des VdK Lammersdorf: Mitglieder zeigen großen Einsatz

Überaus gut besucht war die Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Lammersdorf. Vorsitzender Heinrich Poschen konnte im „Lammersdorfer Hof" rund 50 Mitglieder begrüßen, darunter als Ehrengast Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns.

Der nahm zur aktuellen Situation des Simmerather Krankenhauses bezüglich der radiologischen Versorgung Stellung und erklärte unter Beifall „Wir müssen in diesem Punkt für die Eifelklinik kämpfen.“

Heinrich Poschen hatte zu Beginn der Versammlung der verstorbenen Mitglieder gedacht, bevor Schriftführer Andreas Lennartz den Tätigkeitsbericht des Vorstandes verlas. Der Ortsverband freut sich über die gestiegene Mitgliederzahl (309). Die Mitglieder stammen aus Lammersdorf, Paustenbach, Simmerath, Rollesbroich, Rurberg, Woffelsbach, Steckenborn und Strauch.

Rose-Marie Houben, die Vorsitzende des Kreisverbandes, verwies in ihrem Grußwort auf die Rechtsberatung des Sozialverbandes in Stolberg und das Beratungsangebot im Simmerather Rathaus, das jeden ersten Mittwoch im Monat zwischen 9 und 11 Uhr dort stattfindet. Houben lobte den Einsatz des Lammersdorfer Ortsverbandes und hielt dazu fest: „Der VdK lebt vom Einsatz seiner Mitglieder.“

„Erste Soforthilfe“

Diese zeigten auch bei der Pflege des Ehrenmals auf dem Friedhof weiterhin Einsatz. Darüber hinaus erfolgte durch die Vorstandsmitglieder die Betreuung einer größeren Zahl von Mitgliedern in Form von „Erster Soforthilfe“. In sozialrechtlichen Belangen half man hier in 348 Fällen. Erfreulich sei auch, laut Andreas Lennartz, dass sich der monatliche Stammtisch des Ortsverbandes im evangelischen Gemeindezentrum weiterhin großer Beliebtheit erfreut.

Mit großer Beteiligung, fand im Mai vorigen Jahres wieder eine sogenannte Betreuungsfahrt statt, die nach Königswinter und Brühl führte. An dem Ausflug nahmen 56 Personen teil.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns war es ein Anliegen, über die aktuelle Situation des Simmrather Krankenhauses zu sprechen. Hier hatte die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) vor einer Woche Einspruch gegen die ambulante radiologische Versorgung von Kassenpatienten eingelegt (wir berichteten). Es wurde eine Überversorgung gesehen. Das Argument der Überversorgung war nicht nur für Bürgermeister Hermanns nicht nachvollziehbar. „Ich bin enttäuscht darüber, dass gesetzlich Versicherte momentan keine Möglichkeit haben, sich in Simmerath röntgen zu lassen.“ Dies betreffe auch MRT- und CT-Untersuchungen. Hermanns deutete an, dass man dies nicht widerspruchslos hinnehmen werde. Heinrich Poschen sicherte diesbezüglich die volle Unterstützung des VdK mit all seinen Mitgliedern zu.

Nach der Ehrung von langjährigen Mitgliedern machte Andreas Lennartz dann noch auf die diesjährige Betreuungsfahrt aufmerksam. Sie wird am 11. Mai ins belgische Namur führen. Der Fahrpreis beträgt 35 Euro. Anmeldungen sind ab sofort (für Nichtmitglieder ab 18. März) bei Manfred Scheen, Tel. 02473/7706 möglich. (ho)

(ho)
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