Großübung der Jugendfeuerwehren

Großübung der Jugendfeuerwehren : Mit 50 Kindern und neun Fahrzeugen

Am Wochenende fand erstmals in dieser Größenordnung eine 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehren aus Lammersdorf, Simmerath und dem Rurtal statt. Mit dabei war auch die Malteser-Jugend.

Wie Jannik Schlicht, stellvertretender Jugendfeuerwehrwart aus Lammersdorf, und Kesternichs Löschgruppenführer Volker Stollenwerk mitteilten, waren rund 50 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehren an den Einsatzszenarien beteiligt.

Insgesamt zwölf Übungseinsätze standen auf dem Programm. Am Samstag hatte die Alarmmeldung zunächst „Person im Rursee“ geheißen, danach ging es bei usseligem Regenwetter auch schon in Richtung Kesternich, wo die Rettung einer Person anstand, die in eine Lkw-Grube gefallen war. Man war mit vielen Fahrzeugen präsent, die auf der Bundesstraße für allgemeine Aufmerksamkeit sorgten. Es gab es für den Feuerwehrwehrnachwuchs keine Verschnaufpause, da fast zeitgleich ein Mülltonnenbrand gelöscht werden musste und – der Klassiker unter den Feuerwehreinsätzen – eine Katze aus einem Baum gerettet werden musste.

Schon zu diesem Zeitpunkt zeigten sich Gemeindewehrführer Christian Förster und sein Stellvertreter Volker Stollenwerk mit dem Können und dem Engagement der Jung-Feuerwehrleute hoch zufrieden. Die waren von Anfang bis Ende hochmotiviert, also quasi Feuer und Flamme. Die Organisatoren hatten zwischen den Einsätzen bestens für das leibliche Wohl gesorgt.

Am frühen Sonntagmorgen ging das Feuerwehr-Spektakel dann in Simmerath weiter, wo sich bereits vor Übungsbeginn viele Zuschauer am Kirchplatz eingefunden hatten. Die Bekämpfung eines Wohnungsbrands in einem dort leerstehenden Haus war die Aufgabe für die öffentliche Abschlussübung, zu der die Feuerwehr spektakulär mit Blaulicht, Martinshorn und einer Vielzahl von Fahrzeugen anrückte. Mit dabei natürlich auch die Drehleiter der Simmerather Wehr, die sich, besetzt mit zwei Jugendlichen, immer höher schraubte. Als dann bei strahlendem Sonnenschein der Wassereinsatz erfolgte, wurden aufgrund des frischen Windes auch die Zuschauer etwas nass.

Wie Gemeindewehrführer Förster mitteilte, kamen bei der Übung insgesamt neun Fahrzeuge der Simmerather Wehr zum Einsatz, woran auch noch einmal die Größe der 24-Stunden-Übung deutlich wird.

(ho)
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