Eifeler Clubs vor der Saison: Germania Eicherscheid präsentiert sich gut aufgestellt

Eifeler Clubs vor der Saison : Germania Eicherscheid präsentiert sich gut aufgestellt

Eins ist nicht von der Hand zu weisen. Bezirksligist Germania Eicherscheid hat sich im oberen Drittel dieser Klasse etabliert. Das durfte man vor allem in den vergangenen beiden sportlichen Jahren so für sich in Anspruch nehmen.

Frei von Hochmut sagt Trainer Marco Kraß: „Wir haben einen sehr guten Platz mit dem zweiten Rang erreicht und ich denke, dass sich der vierte Tabellenplatz aus der Saison 17/18 sehen lassen kann.“

Die Männer von der Bachstraße haben also ihr Publikum „round about“ schon etwas verwöhnt. Leitet sich daraus für die Spielzeit 2019/20 ein höherer Anspruch für die Eifelkicker ab? Nämlich der, nun „reif“ für den Titelkampf zu sein?

Trainer Marco Kraß und sein neuer Assistent Jens Mero (Eintr. Kornelimünster), treten da gleich auf die Euphoriebremse: „Langsam. Wir haben uns sicherlich im oberen Drittel der Klasse gut präsentiert. Das steht außer Frage“, setzt Marco Kraß vielmehr darauf, die in den letzten beiden Jahren unter ihm fortgeschrittene Entwicklung auszuweiten. „Wir setzen auf den Fokus, guten Bezirksliga-Fußball spielen zu wollen und werden unserer Linie folgen, mit weiteren jungen Leuten aus der Umgebung zu arbeiten.“

Finanzielle Möglichkeiten, wie sie beispielsweise Alemannia Mariadorf – für Kraß der absolute Aufstiegsfavorit – hat, „stehen uns bei weitem nicht zur Verfügung“. Da ist er auch gleich beim Thema, wo denn die Ligafavoriten zu Hause sind. „Mariadorf, Haaren, SG Stolberg“ fallen ihm ein. „Vielleicht ist auch noch eine Überraschungsmannschaft dabei.“ Die eigene? Da schmunzelt der Eicherscheider Chef nur.

Vier Leute hat man geholt, die allesamt Verstärkungen sein können. Louis Breuer (Walheim), Maximillian Brück (TV Konzen), Yassin Krings (JFV Roetgen), und Marvin Weckmann (Breinig 2) schlossen sich der Germania an. Abgänge gibt es faktisch keine. Denn Marcel Hermanns und Jan Breuer müssen aus beruflichen Gründen kürzer treten, „sie wären aber bereit auszuhelfen“, sagt Marco Kraß.

Bevor es mit dem Heimspiel gegen die DJK Vaalserquartier am 25. August beginnt, wollen Kraß und Mero hauptsächlich daran feilen, „die Defensive zu stärken, bei gleichzeitig beibehaltener offensiver Ausrichtung“. Denn: „Wir haben in der vergangenen Saison zu viele Gegentreffer bekommen.“

(mali)
Mehr von Aachener Nachrichten