Germania Eicherscheid II hat festes Saisonziel vor Augen

Eifeler Clubs vor der Saison : Germania Eicherscheid II hat festes Saisonziel vor Augen

Wenn schon bald der Amateurfußball in der Nordeifel in die neue Spielzeit 2019/2020 startet, heißt es auch für die Zweitvertretung von Germania Eicherscheid wieder, auf den Punkt topfit zu sein.

„Bisher sind wir mit der Vorbereitung sehr zufrieden und haben alle Testspiele für uns entscheiden können“, zogen Timo Renner und Mika Förster ein erstes durchaus positives Fazit vor dem Saisonstart.

Das Trainer-Duo ist erst seit wenigen Wochen im Amt bei der Eicherscheider Zweiten, was sie jedoch nicht vor ambitionierten Saisonzielen abschreckt: „Unser Ziel ist auf jeden Fall ein einstelliger Tabellenplatz, auch wenn wir ein schwieriges Auftaktprogramm mit einigen Mannschaften, die aus unserer Sicht zum Favoritenkreis zählen, haben“, sind die beiden sich einig. „Hier können wir aber direkt ein Ausrufenzeichen setzen.“ Wichtig sei es zudem, möglichst verletzungsfrei durch die Spielzeit zu kommen und trotz des Wettkampfes nie den Spaß an der Sache aus den Augen zu verlieren. Zwar wolle man natürlich jedes Spiel für sich entscheiden, die Kameradschaft habe jedoch eine ebenso hohe Priorität.

Die Vorbereitung, die Mitte Juli begonnen hat, gestaltete sich bisher sportlich erfolgreich. Neben den guten Testspielergebnissen hat die Mannschaft beim Eicherscheider Robert-Löhrer-Cup einen ordentlichen dritten Platz belegt und unterlag lediglich im Halbfinale knapp mit 1:2 der eigenen Ersten Mannschaft. „Mit diesem Ergebnis konnten wir uns natürlich gut anfreunden“, so Renner. Bis zum Saisonstart stehen noch ein Testspiel sowie ein Turnier in Strauch auf dem Programm.

Positiv ist auch die Entwicklung des Kaders. Denn in der Sommerpause musste kein Abgang verkraftet werden, wohingegen drei Neuzugänge dazu gestoßen sind (Lukas Quarz vom TuS Lammersdorf, Kai Hammerschmidt aus der eigenen Ersten Mannschaft sowie Patric Vaasen, ehemals SV Bergwacht Rohren). „Wir sind sehr zufrieden, weil der Kader komplett zusammengeblieben ist und die Trainingsbeteiligung bei uns durchgehend sehr hoch ist“, so Renner und Förster.

Sehr wichtig sei die Zweite Mannschaft auch als Unterbau für Germanias Erste, da dort viele Spieler Schichtdienste hätten. „Bei Bedarf unterstützen wir diese natürlich, damit der Unterschied zwischen den Mannschaften nicht zu groß wird“, so Renner. In gewisser Weise sei man jedoch auch eine „Sandwichmannschaft“, da man auch die dritte Mannschaft bei Bedarf unterstützen wolle, „natürlich ohne uns selbst aus den Augen zu verlieren“.

Was die Trainerposition angeht, gab es in der Sommerpause eine Rotation. Der bisherige Trainer, Michael Behrendt, ist seit wenigen Wochen nicht mehr im Amt, da er „vor Beginn der Vorbereitung zurückgetreten ist“, wie Timo Renner erklärt. Er habe dann kurz vor dem Trainingsauftakt übernommen. Auch wenn der Rücktritt für einige überraschend kam, trübt dies die Motivation der Eicherscheider Zweitvertretung keineswegs, und man startet ambitioniert in die neue Spielzeit.

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