Generalversammlung des Trommler- und Pfeiferkorps im Haus am Nationalpark

Trommler- und Pfeiferkorps Rollesbroich : Im Mai 2020 wird das Verbandsfest ausgerichtet

38 Mitglieder waren der Einladung des Trommler- und Pfeiferkorps gefolgt und besuchten die Generalversammlung im Haus am Nationalpark. Mit dem Stück „Anker gelichtet“ starteten die Aktiven Korpsmitglieder in die Sitzung bevor Mirko Graff seine erste Mitgliederversammlung als Vorsitzender eröffnete.

Er begrüßte besonders Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, den Ortskartellvorsitzenden Marc Topp und die Ehrenmitglieder. Björn Stollenwerk verlas das Protokoll der Versammlung 2018, ehe Geschäftsführerin Gabi Voßen das abgelaufene Geschäftsjahr noch einmal Revue passieren ließ.

28 Auftritte standen auf dem Programm. Neben den örtlichen Terminen wie Martins-, Karnevals-, Kirmes- und Schützenfest, gehörten Auftritte im Straßenkarneval, bei einer Maigesellschaft, Verbandsfeste, ein Erntedankumzug zu den überörtlichen Terminen. Bei den diesjährigen Verbandsfesten in Strauch und Elsenborn wurde zwei Mal der zweite Preis errungen. In der Karnevalssession begleitete das TPK die Rollesbroicher Karnevalsgesellschaft bei einigen Ausfahrten. In den großen Ferien 2019 fand die alle drei Jahre stattfindende „Meck-Pomm-Tour“ statt. Rund 50 Personen verbrachten ein paar Urlaubstage in Plau am See. Der Einbau neuer Fensterelemente in den beiden Proberäumen wurde noch als Baumaßnahme in Eigenleistung erwähnt.

Kassierer Michael Treutwein informierte die Versammlung über die Ein- und Ausgabensituation. Mehrere Anschaffungen wurden getätigt, so dass unter dem Strich zwar ein Minus stand, aber die Finanzlage immer noch als sehr gut bezeichnet werden kann. Dies bestätigte auch Kassenprüfer Franz-Josef Niehsen. Versammlungsleiter Peter Treutwein sorgte nach einer kurzen Ansprache mittels einstimmiger Abstimmung für die Entlastung des Vorstandes.

Gabi Voßen wurde nach achtjähriger Vorstandsarbeit verabschiedet. Foto: Uwe Voßen

Mirko Graff führte dann weiter durch die Tagesordnung und konnte anstehende Neuwahlen durchführen lassen. Arno Paustenbach fehlte zwar krankheitsbedingt, wurde aber in Abwesenheit (nach vorheriger Absprache) zum 2. Vorsitzenden wiedergewählt. Gabi Voßen schied nach acht Jahren Vorstandsarbeit als Geschäftsführerin aus, auf ihren Posten rückte Schriftführer Björn Stollenwerk nach. Julia Voßen wurde für die frei gewordene Position als stellvertretende Geschäftsführerin neu in den Vorstand gewählt. Stellvertretender Kassierer war und ist erneut Florian Nießen. Er wurde für zwei weitere Jahre gewählt.

Mirko Graff und Björn Stollenwerk dankten Gabi Voßen für ihre langjährige Mitarbeit im Vorstand. Neben dem obligatorischen Blumenstrauß soll ein Wellnessgutschein für etwas Entspannung sorgen. Viele Funktionsträger wurden von der Versammlung bestätigt. Neu hinzu kommt hier der Bereich Social Media. Hannah Zumbrägel kümmert sich bei Facebook und Instagram für das TPK Rollesbroich um die „digitale Zielgruppe“.

Anträge gab es keine. Mirko Graff wies schon auf das nächste Verbandsfest hin, welches vom 15. bis 17. Mai 2020 in Rollesbroich stattfinden wird. Unter dem Punkt Verschiedenes gab es Dankesworte, zuerst von Gabi Voßen die als einzige „Nicht-Aktive“ im Vorstand als gleichberechtigt akzeptiert wurde. „Mir hat es immer Spaß gemacht mit euch,“ so die ausgeschiedene Geschäftsführerin. Marc Topp dankte als Ortskartellvorsitzender für die engagierte Mitarbeit im Vereinsverbund bei allen Veranstaltungen. Peter Treutwein dankte für die St-Josef-Schützenbruderschaft insbesondere für die Mitwirkung beim Gemeindeschützenfest in Rollesbroich.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns dankte für die Gemeinde Simmerath zunächst dem neuen Vorsitzenden Mirko Graff und den Aktiven für die Teilnahme an den Simmerather Musiktagen. „Vielleicht können die auch mal in Rollesbroich stattfinden“, so Hermanns. „Die Bezuschussung der neuen Fensterelemente“ konnte finanziell zum jetzigen Zeitpunkt nur gefördert werden, weil der bzw. die beiden Vereine ihre Eigenleistung für den Einbau anboten“.

Nach etwa einer Stunde beendete Mirko Graff die Sitzung.

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