Frühjahrskonzert in Eicherscheid

Frühjahrskonzert : Spielgemeinschaft und Eifelklänge begeistern gemeinsam

Die Spielgemeinschaft der Trommler- und Pfeiferkorps aus Konzen und Eicherscheid sowie der Musikverein Eifelklänge Eicherscheid luden am vergangenen Samstagabend zu ihrem traditionellen gemeinsamen Frühjahrskonzert in die Tenne Eicherscheid ein.

Für die erst vor einigen Monaten entstandene Spielgemeinschaft der beiden Trommler- und Pfeiferkorps aus Eicherscheid und Konzen, war es das erste Konzert in der neuen Zusammensetzung.

Die Spielgemeinschaft eröffnete nach einem von Applaus begleiteten Einmarsch des Dirigenten Herbert Schröder das Konzert mit dem bekannten Florentiner Marsch des tschechischen Komponisten und Kapellmeisters Julius Fucík. Danach ging die musikalische Reise weiter in die Ukraine und befasste sich mit einem Volkstanz in der Version von P. H. Wolters.

Für das nächste Stück blieb man noch ein wenig in Osteuropa um dem Medley „Old Russian Folksongs“ von Wilhelm Bergstein zu lauschen. Anschließend durften dann die Trommler der beiden Vereine in dem Trommelsolo „Funny Sticks“ die Trommelstöcke wirbeln lassen. Schließlich ging es mit einem Song der US-Rockgruppe „Toto“ nach Afrika. Mit dem Anfang der 80er Jahre veröffentlichten Song „Africa“ eroberten sie für einige Wochen die Charts vieler Länder.

Für das nächste Lied blieb man gedanklich auf dem afrikanischen Kontinent und besuchte Tansania. Mit traditionellen Rhythmen, Bongos und Löwengebrüll vernahm man „African Sounds“, die von Komponist Patrik Wirth eingefangen wurden. Der amerikanische Nationalmarsch „Unter dem Sternenbanner“ von John Philip Sousa sollte den ersten Konzertteil beenden, doch nach stehenden Ovationen und langem Applaus des Publikums, konnte die Spielgemeinschaft eine Zugabe nicht verweigern. Dazu erinnerten sie mit dem Song „Eye of the Tiger“ der Band Survivor an den Kultfilm „Rocky III“.

Es wurde noch einmal hervorgehoben, dass Dirigent Herbert Schröder es in wenigen Monaten geschafft hatte, die beiden Musikvereine mit insgesamt über 40 Aktiven zu einer Spielvereinigung zu formen.

Vor der wohlverdienten Pause für die Musiker wurden noch einige Ehrungen vom Vorsitzenden des Musikverbandes Aachen, Harald Küpper, vorgenommen. Beim TPK Eicherscheid wurden geehrt: Für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft: Verena Call, Hannah Förster, Saskia Held, Marvin Kirch, Nico Schmitz und Anne Stollenwerk. Für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft: Christoph Huppertz. Außerdem wurde Christoph Huppertz für 15 Jahre Vorstandsarbeit und Helmut Förster für 25 Jahre Kassierertätigkeit geehrt.

Bei den Eifelklängen Eicherscheid waren es: Für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft: Florian Küpper. Für 25 Jahre: Katrin Förster, Mirko Förster, Enrico Jansen und Annika Petzold. Für 30 Jahre: Thomas Förster. Für 50 Jahre: Rolf Baumgarten und Hubert Förster. Für 60 Jahre: Jozef Cremers.

Nach einer kurzen Verschnauf- und Trinkpause eröffneten die Eifeklänge unter Leitung von Harry Schaeps die zweite Konzerthälfte mit „The March from 1941“ des berühmten Filmkomponisten John Williams. Das Lied ist ein Filmsong zur Kriegskomödie „1941“. Zufälligerweise wurden Simon and Garfunkel in diesem Jahr geboren, passend dazu lieferten die Eifelklänge ein Best-of des Popduos. Dann gab es eine Reise durch die 80er Jahre mit Kulthits wie „Skandal im Sperrbezirk“, „Ohne dich“ und „Rock me Amadeus“. Anschließend ging es um einen Filmsong zum Film „The Mission“.In „Gabriel's Oboe“ von Ennio Morricone spielte, wie der Name schon sagt, im Orchester die Oboe eine wichtige Rolle. Danach wurde das Lied „La Camisa Negra“ des Kolumbianischen Sängers Juanes zum Besten gegeben.

„Einmal um die Ganze Welt“ ist ein Hit von Karel Gott und fehlte in einem Medley neben „Babicka“ und „Lady Carneval“ nicht. Zu guter Letzt erweckten die Eifelklänge mit „Queen Greatest Hits“ Freddie Mercury zum Leben und spielten die bekanntesten Queen-Lieder. Zur Zugabe musste Dirigent Harry Schaepssein Orchester ein letztes mal zu „Von Freund zu Freund“ von der Tiroler Guppe „Viera Blech“ leiten.

Zum krönenden Abschluss des Abends versammelten sich noch einmal alle aktiven Musiker des Abends und gaben gemeinsam den „Arosa-Marsch“ und nach erneuten „Zugabe-Rufen“ den „Fliegermarsch“ zum Besten.

(leb)
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