Dressurturnier in Kesternich

Dressurturnier in Kesternich : Unerschütterlich im Eifelwetter geritten

Über pappigen Schnee, Hagelschauer und kalten Regen konnten sich die Veranstalter des Dressurturniers in Kesternich nicht freuen; der Reiterverein hatte am Wochenende zum zehnten Dressurturnier eingeladen und sich bestens vorbereitet.

„Trotz des unfreundlichen Wetters haben wir noch eine recht hohe Beteiligung erreicht“, äußerte sich Peter Fischer, der erste Vorsitzende, zufrieden. Auch sein Helferteam blieb unerschütterlich auf dem Posten; so lief das Turnier nach einem gut durchdachten Zeitplan reibungslos ab.

„Die Pferde sind zum Teil im Fellwechsel und müssen mit den Bedingungen zurechtkommen; da gelingt manch eine Vorstellung vielleicht nicht ganz so geschmeidig“, meinte eine Teilnehmerin. Und an der Meldestelle kamen Anrufe an mit dem Wortlaut: „Seid mir nicht böse, aber ich habe den Wetterbericht für die Eifel gehört …“ Die dennoch ihre Pferde sattelten, zeigten sich zufrieden mit den Bedingungen und lobten die gute Organisation.

Am Samstag hatte Jana Brandenburg vom Reiterverein St. Georg Mützenich einen guten Lauf: Sie siegte in der A-Dressur auf Skippy mit der Wertnote 7,6; und in der nächsten A-Dressur erreichte sie den dritten Platz mit 7,0. In der Dressurprüfung Klasse M* war ihre Vereinskameradin Lisanne Laudenberg die Beste; sie ritt mit Venia zum Sieg; hierbei gelang Andrea Ruland, ebenfalls RV St. Georg Mützenich, mit Limoncelli eine Platzierung als Sechste.

Am Sonntag wurde Andrea Ruland in der L*-Dressur Vierte. Für zwei junge Frauen wurde am Sonntag die schwerste Prüfung, die Dressurprüfung Klasse S*, zum Triumph: Theresa Friesdorf, RFV Deutschritter Düren, mit Formelli und Bianca Schlupp, RV Aachen wurden für ihre harmonische Vorstellung vom Richterteam mit genau gleicher Punktzahl belohnt. 775,5 Punkte bedeuteten für Beide den Sieg, und zwar den ersten Sieg in der Klasse S. Freunde und Fans jubelten ihnen bei der Siegerehrung zu.

Bernd Goffart, der in Vertretung des Bürgermeisters gekommen war, dankte dem Reiterverein Kesternich für sein Engagement und die Ausrichtung dieses hochkarätigen Turniers; er überreichte ein Präsent und wünschte „dass sie noch viele Jahre weitermachen“. Zur letzten Ehrenrunde erklang der Radetzkymarsch, dann machten sich zufriedene Reiter auf den Heimweg, und die Helfer gönnten sich ein heißes Getränk.

(ale)