1. Lokales
  2. Eifel
  3. Simmerath

Messdaten veröffentlicht: Bestnoten für Badewasserqualität am Rursee und Blausteinsee

Messdaten veröffentlicht : Bestnoten für Badewasserqualität am Rursee und Blausteinsee

Das Naturerlebnisbad in Einruhr weist laut Landesumweltamt eine „ausgezeichnete“ Wasserqualität aus. Auch am Eiserbachsee und Blausteinsee lässt sich bedenkenlos eintauchen.

Weitere Badestellen in Nordrhein-Westfalen werden regelmäßig auf ihre Wasserqualität untersucht. Auf der Liste der ausgewiesenen EU-Badegewässer in NRW kommen mit der Badesaison 2022 die Ruhrwiesen in Linden-Dahlhausen an der Ruhr in Bochum und die Badestelle Woffelsbacher Bucht an der Rurtalsperre Schwammenauel in Simmerath hinzu, wie das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) am Mittwoch mitteilte.

In Nordrhein-Westfalen gibt es damit 110 Badestellen, deren Wasserqualität regelmäßig untersucht wird. Bisher wurden 108 Plätze nach europäischen Badegewässer-Standards geprüft. Die beiden Badestellen am Rursee – das Naturerlebnisbad Einruhr und der Eiserbachsee in Rurberg – weisen insgesamt eine sehr gute Wasserqualität aus.

Das Naturerlebnisbad erhält die Bestnote „ausgezeichnet“, der Eiserbachsee wird als „gut“ gewertet. Die Wasserqualität des Blausteinsees in Eschweiler beurteilten die Prüfer ebenfalls als „ausgezeichnet“.

Die Qualität eines Badegewässers wird anhand von Messwerten aus den zurückliegenden vier Jahren beurteilt. Eine interaktive Bewertungskarte und aktuelle Bewertungen zur Badegewässerqualität können unter www.badegewaesser.nrw.de eingesehen werden.

Bereits seit vielen Jahren liegt die Zahl der Badestellen in NRW, die eine ausgezeichnete Bewertung erhalten, über der Marke von 100. Nach der jüngsten Bewertung 2021 waren es 103 der 108 Badestellen, teilte das Landesamt mit.

Die Qualität der aufgelisteten Badegewässer werde anhand von Messwerten aus den zurückliegenden vier Jahren beurteilt. Zusätzlich nehmen die Gesundheitsämter den Angaben zufolge während der Badesaison grundsätzlich mindestens alle vier Wochen Wasserproben zur Analyse.

An vielen Badestellen habe die Saison schon Anfang Mai begonnen. Das Landesamt wies darauf hin, dass nach dem Wegfall landesweiter Corona-Schutzmaßnahmen die jeweiligen Betreiber der Badestellen im Einzelfall entscheiden könnten, ob beispielsweise an der Maskenpflicht in bestimmten Bereichen festgehalten werde.

Der Rhein und die Schifffahrtskanäle gehörten nicht zu den Badegewässern, betonte das Landesamt in seiner Mitteilung und appellierte eindringlich an alle: „Das Baden an solchen Wasserstraßen ist strengstens untersagt. Die Strömungen, die durch die Sogwirkung der Schiffe noch verstärkt werden, sind lebensgefährlich!“

(mar)