Lammersdorfer Skizzen: Andrea Falter stellt im Bauernmuseum aus

Lammersdorfer Skizzen : Andrea Falter stellt im Bauernmuseum aus

„Was macht die denn da?“, wird sich wohl mancher fragen, der bei einem Spaziergang in und um Lammersdorf auf eine Frau trifft, die irgendetwas in einem handtellergroßen Buch zu notieren scheint.

Die Frau dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit Andrea Falter sein, die in ihrem Skizzenbuch nichts notiert, sondern liebevoll Dorfskizzen zeichnet. „Urban Sketching" nennt sich das, wie die Hobbykünstlerin am Sonntag bei der Vernissage ihrer Dorfbilder im Lammersdorfer Bauernmuseum erklärte.

Erfreulich viele Besucher waren zur Ausstellung im Rahmen der Saisoneröffnung des Bauernmuseums erschienen, die auch vom stellvertretenden Vorsitzenden des Heimatvereins, Ralph Mertes, und von Ortsvorsteher Franz-Josef Hammelstein begrüßt wurden. Und da zu einer Vernissage neben Kunst in der Regel auch Fingerfood, Sekt und Musik gehören, gab es von Luise Heß, Brigitte Bosmann und Verena Schmitz-Käfer auch die passende musikalische Untermalung.

Andrea Falter erläuterte zu Beginn, dass „Urban Sketcher“ eine weltweite Gemeinschaft von Künstlern sind, die vor Ort die Städte, Orte und Dörfer zeichnen, in denen sie leben oder zu denen sie reisen. Ihre Zeichnungen stellen eine Art visuellen Journalismus dar, der das Leben so zeigt, wie die Künstler es vor ihren Augen geschehen sehen. Falter: „Dazu sind so gut wie keine Investitionen nötig. Man braucht nur Papier und Stift, und schon ist man perfekt ausgerüstet.“

Ihre Lammersdorfer Skizzen fanden bei den Besuchern viel Anklang. Die in ihrem kleinen Skizzenbuch festgehaltenen Zeichnungen hatte die Hobbykünstlerin gescannt und vergrößert, so dass die Besucher sie an zwei großen Ausstellungswänden gerahmt in Augenschein nehmen konnten.

(ani)
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