Nordeifel: SG Vossenack/Hürtgen will den neunten Sieg in Folge

Nordeifel : SG Vossenack/Hürtgen will den neunten Sieg in Folge

In der Dürener Kreisliga A sorgt die SG Vossenack/Hürtgen zum Start in den zweiten Saisonabschnitt für Gesprächsstoff. Mit sieben Siegen in Folge hatten die Rureifeler sich in die Winterpause verabschiedet.

Zum Wiederauftakt sorgten sie durch den 1:0-Erfolg beim SG Türkischer SV Düren für die nächste dicke Überraschung. „In Düren hat nicht die Mannschaft gewonnen, die den schöneren Fußball spielt, sondern die, die gewinnen wollte“, sagte dazu SG-Trainer Tim Krumpen. Trotz der tollen Serie von nun acht Siegen in Folge verfällt der Coach nicht in Euphorie. „Wir wollen zwar oben dran bleiben, aber müssen zuerst einmal abwarten, was die Nachholspiele bringen.“

Mit dem FC Schwarz-Weiß Titz stellt sich am Sonntag ein starker Aufsteiger vor, der das zweite Tabellendrittel anführt. Da der Liganeuling nach der Winterpause noch keinen Einsatz hatte, fällt Krumpen eine Einschätzung schwer. Sollte der Aufsteiger seine Nachholspiele erfolgreich über die Bühne bringen, könnte er sich in der Tabelle sogar noch erheblich verbessern. „Für uns wäre ein Sieg wichtig, dann könnten wir uns einen lästigen Verfolger vom Hals halten“, fordert Krumpen den neunten Sieg in Folge.

Beim TuS Schmidt ist Trainer Georg Bauer weniger gut gelaunt — wegen mangelhafter Trainingsbedingungen. „Wir wühlen jede Woche zweimal im Matsch.“ Der TuS-Coach hofft, dass die Zeit des Zuguckens am Sonntag vorbei ist und man bei Jugendsport Wenau II ran darf. Die Reservisten des Bezirksligisten kassierten in diesem Jahr schon eine derbe 0:7-Abfuhr gegen die SG Voreifel. Mit einem Sieg in Wenau wollen die Schmidter einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt vollziehen.

In der Aachener Kreisliga A sind die Abstiegssorgen nach der 0:3-Niederlage in Breinig beim TV Konzen noch größer geworden. „In der ersten Halbzeit hat man gemerkt, dass uns die Spielpraxis gefehlt hat. In der zweiten Halbzeit haben wir auf Dreierkette umgestellt und etwas mutiger gespielt“, so Stefan Carl.

Die Begegnung hat den Schwarz-Gelben eindeutig gezeigt, dass sie mitten im Abstiegssumpf hängen. Der Coach hat seinem Team unter der Woche klar gemacht, wie wichtig die Begegnung gegen Berger Preuß ist: „Das ist ein Sechspunktespiel, das wir gewinnen müssen.“

(kk)
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