Vossenack: SG Vossenack/Hürtgen: Supersaison soll wiederholt werden

Vossenack : SG Vossenack/Hürtgen: Supersaison soll wiederholt werden

Die Erste Mannschaft der SG Vossenack/Hürtgen spielt in der Kreisliga A Düren und wird seit einem Jahr von Tim Krumpen trainiert. Er war vorher beim TuS Schmidt einige Jahre als Co- und Torwarttrainer tätig, davor war er als Profi bei Alemannia Aachen, wo er von Jugend an gespielt hatte und zum Torwart ausgebildet worden war.

Nun ist er „zu Hause“, denn Vossenack ist sein Heimatdorf. Hier spielt sein Bruder in der Ersten Mannschaft, hier genießt er das familiäre Umfeld. Mit der Mannschaft und mit der Spielgemeinschaft klappt es sehr gut, Tim Krumpen fühlt sich in seinem Aufgabenbereich rundum wohl.

Rückblickend auf die letzte Saison weist er darauf hin, dass man mit viel Elan in die Vorbereitungen gegangen sei: „Einem neuen Trainer wollten die Jungs zeigen, was sie drauf haben.“ Doch es lief nicht optimal, und erst nach einigen taktischen Umstellungen konnte man sich über acht Siege in Folge freuen. „Zum Schluss hatten wir 42 Punkte auf dem Konto und landeten auf dem achten Tabellenplatz. Das nennen wir eine Supersaison. Wenn wir das dieses Mal wieder hinbekommen, sind wir zufrieden“, lautet Tim Krumpens Zusammenfassung.

Die intensiven Vorbereitungen begannen am 13. Juli. Für das Training, das dreimal wöchentlich stattfindet, hat Tim Krumpen stets einen Plan, um an verschiedenen Fertigkeiten feilen zu können. Das Pokal-Aus kam gegen SC Alemannia Lendersdorf. „Wir hatten Pech und unterlagen mit 0:2, es hätte aber auch ganz anders kommen können“, berichtet der Trainer. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, es hat uns optimistisch gestimmt.“ Gegen Schwarz-Weiß Düren II gelang ein 5:0-Sieg, und den Gemeindepokal auf dem Sportplatz in Bergstein gewannen die Mannen von Vossenack/Hürtgen; sie hatten in drei Spielen sieben Punkte eingeheimst.

Das Ziel für die neue Saison beschreibt Tim Krumpen so: „Auf jeden Fall so schnell wie möglich weg vom unteren Tabellenende. Die Liga halten ist unser erstes Ziel. Ich rechne es der Mannschaft hoch an, wenn sie in der Kreisliga A Düren besteht. Natürlich wollen wir nicht schlechter werden und orientieren uns am guten Abschneiden des vergangenen Jahres mit den 42 Punkten.“

Favoriten und Verstärkung

Er sieht die SG Türkischer SV Düren als Favorit für die Meisterschaft, auch Lendersdorf stuft er als favorisiert ein. „Und die Aufsteiger werden sicher auch stark auftreten.“ Fazit für die Erste von Vossenack/Hürtgen: „Es gibt kein leichtes Spiel, die Liga ist sehr ausgeglichen.“

Der Kader hat sich kaum verändert, als Verstärkung für die Abwehr kam Andi Bücker vom TV Konzen nach Vossenack. Es herrscht eine gute Kameradschaft, viele der Fußballer sind gute Freunde. Die Bedingungen für den Sport nennt Tim Krumpen optimal: Sowohl in Vossenack als auch in Hürtgen wird auf Rasen trainiert, in Kleinhau steht ein Kunstrasenplatz zur Verfügung.

Der Knaller zum Auftakt auf dem Sportplatz in Hürtgen gegen Ligafavoriten SG Türkischer SV Düren ging leider mit 0:5 verloren.

(ale)
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