Nordeifel: SG Vossenack/Hürtgen empfängt den neuen Meister

Nordeifel : SG Vossenack/Hürtgen empfängt den neuen Meister

Das Beste, was die Dürener Kreisliga A in dieser Saison zu bieten hat, ist am Sonntag bei der SG Vossenack/Hürtgen zu Gast. Der schon feststehende Meister SG Voreifel spielt mit 13 Siegen, einer Niederlage und einem Unentschieden eine hervorragende Rückrunde.

Nach beinah schon optimaler erster Saisonhälfte verlief der zweite Saisonabschnitt für die SG Vossenack/Hürtgen nicht mehr wunschgemäß. Am vergangenen Spieltag kassierte die SG eine 2:4-Niederlage beim SC Jülich. „Das war wieder ein Spiel auf Augenhöhe, das wir unnötig verloren haben“, war Trainer Tim Krumpen sauer, dass sein Team schon frühzeitig zwei Gegentore nach Standardsituationen hinnehmen musste.

„Wir bekommen zu viele dumme Gegentore“, zählte der Trainer vier, fünf Spiele auf, die man nicht zu verlieren brauchte. Nach halb verkorkster Rückrunde hat Tim Krumpen kurzfristig ein neues Saisonziel definiert. „Wir wollen über 40 Punkte bekommen.“ Gegen Ligaprimus SG Voreifel dürfte es für die Rureifeler schwer werden, die neu definierte Marke zu durchbrechen, größer sind da schon die Erfolgsaussichten am letzten Spieltag, wenn es gegen Düren 77 geht.

Für den TuS Schmidt gab es zuletzt zwar drei Niederlagen in Folge, jedoch richteten die keinen größeren Schaden an, weil die Kellerkonkurrenten des TuS auch nur selten dreifach punkteten. Am vergangenen Spieltag kassierten die Schwarz-Gelben eine deutliche 2:5-Abfuhr gegen den FC Titz. Nach dem 1:1-Pausenstand hatte Trainer Georg Bauer mehr erwartet. „Nach guter erster Halbzeit war in der zweiten Halbzeit die Ordnung weg“, monierte der Trainer, auf den die beiden letzten Aufgaben an der Seitenlinie beim TuS warten. Am Sonntag reisen die Schwarz-Gelben zum Tabellenvierten, dem Hambacher SV. Zum Saisonausklang stellt sich Alemannia Lendersdorf an der Eichheckstraße vor. Da der Coach in beide Spiele mit personellen Sorgen geht, hält er sich mit seinen Prognosen bedeckt. „Wenn wir noch zwei Punkte aus den beiden Spielen holen, ist das in Ordnung.“

Allen Grund den sensationellen 9:3-Erfolg beim Tabellenvierten der Aachener A-Liga, SV Kohlscheid, zu genießen, hatte am vergangenen Sonntag der Trainer des TV Konzen. „Was die Mannschaft bis zur 7:1-Führung geleistet hat, war super, dass sie danach den Vorsprung nur noch verwaltet hat und noch zwei unnötige Gegentore kassiert hat, damit kann ich gut leben.“ Die starke Mannschaftsleistung seines Teams stellte Stefan Carl ganz besonders in den Fokus, er verteilte aber ein riesiges Lob an den fünffachen Torschützen Sascha Huppertz. „Er hat sehr gut gespielt und war in Kohlscheid ein eiskalter Vollstrecker.“ Mit dem Erfolg in Kohlscheid machten die Schwarz-Gelben den Klassenerhalt endgültig klar.

Gleiches gilt für den aktuellen Gegner Teutonia Weiden, der sich die wichtigen Punkte auch am vergangenen Spieltag durch einen 4:1-Erfolg gegen den SC Berger Preuß holte. Auch wenn die Konzener unaufgeregt und ohne jeglichen Abstiegsstress in die Partie gehen können, weiß Stefan Carl, dass seine Jungs nichts verschenken werden. „Ich glaube, dass die Mannschaft noch gierig genug ist und das Spiel gewinnen möchte.“

(kk)