Lammersdorf: Sessionseröffnung der Lammersdorfer Karnevalsfreunde

Lammersdorf : Sessionseröffnung der Lammersdorfer Karnevalsfreunde

Alles lief bestens bei der Sessionseröffnung der Lammersdorfer Karnevalsfreunde. Auch wenn man in diesem Jahr keine Tollität im Angebot hatte, tat dies der guten Stimmung im Festzelt auf dem Otto-Junker-Platz keinen Abbruch.

Die meisten Besucher sprachen von einer „Knaller-Sitzung“, bei der Thomas Matheis einmal mehr unterhaltsam durch das Programm führte, das mehr Gäste verdient gehabt hätte. In voller Stärke waren die Karnevalsfreunde mit allen Garden auf die Bühne marschiert, wo nach der Begrüßung die Jugendgarde des Vereins ihr tänzerisches Können zeigte.

Abschied nehmen und Entthronisierung hieß es dann für den amtierenden Prinzen Dieter Kaczmarek. Das geschah, wie beim Temperament des in Simmerath wohnenden Kaczmarek nicht anders zu erwarten, mit viel Herzblut und großem Beifall.

Wie ein roter Blitz

Christina Tinz, das Mariechen der Prinzengarde, begeisterte an ihrem Geburtstag mit einem tollen Tanz. Danach noch mehr hübsche Beine auf der Bühne, als die Ehrengarde ihr tänzerisches Feuerwerk abbrannte. Annette Eßer aus Kaldenkirchen, besser bekannt als „Achner Kasulke“, glänzte dann als Putzfrau mit kesser Lippe und hatte das Publikum schnell für sich eingenommen. Das war auch bei Funkenmariechen Anne Maassen der Fall, die wie ein roter Blitz über die Bühne wirbelte.

Dass man Comedy auch im Karneval präsentieren kann, demonstrierte Mirja Regensburg. Das ehemalige Mitglied der Bonner Springmäuse brachte das Zelt zum Toben. Ebenfalls ein Knüller war das Männerballett der KG Blau-Weiß aus Udenbreth. Es demonstrierte mit einer tollen Choreographie, warum es mehrfach Sieger bei Wettbewerben geworden ist.

In Lammersdorf zeigten sich die „Highlander vom weißen Stein“ als tanzende Fuchsgruppe, von der die Jecken im Zelt hin und weg waren. Hoch ging es auch her, als die junge Kölschband „5 Jraad“ die Bühne enterte, bevor sich die Showtanzgruppe „Dancefire“ präsentierte. Die Truppe von Trainerin Natascha Mingers zu loben, hieße Eulen nach Athen oder Rote Funken nach Köln tragen. Am Ende der Sitzung schließlich „De Köbesse“. Mit Sänger Roger Moore demonstrierten sie unbändige Spielfreude und machten nochmals mächtig Stimmung.

(ani)
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