Informationsveranstaltung zur Afrikanischen Schweinepest: Schwarzwild effizient bejagen – aber wie?

Informationsveranstaltung zur Afrikanischen Schweinepest : Schwarzwild effizient bejagen – aber wie?

Zum Thema Seuchengefahr durch die Afrikanischen Schweinepest (ASP) wird Dr. Peter Heyde vom Veterinäramt der Städteregion Aachen eine Übersicht über den derzeitigen Stand geben sowie die Aussichten für die nahe Zukunft darstellen.

Zur effizienten Schwarzwildbejagung, Bildung von Schwarzwildringen und Unterstützung bei der Planung von revierübergreifenden Drückjagden wird Peter Markett vom „Projekt Beratender Berufsjäger NRW, selbst Berufsjäger und Landwirt einen Vortrag halten.

Anhand von praktischen Beispielen wird dargestellt, wie eine entsprechende Bewirtschaftung aussehen kann. Peter Markett: „lm Mittel der letzten zehn Jahre wurden in Deutschland fast 50.000 Stück Schwarzwild pro Jahr erlegt. Diese hohe Streckenzahl zeigt sehr deutlich, dass das Schwarzwild jagdlich einen hohen Stellenwert einnimmt. Doch beschert uns die Jagd auf Schwarzwild nicht nur jagdliche Freuden, sondern mit einem hohen Schwarzwildbestand sind auch eine Menge Probleme verbunden. Insbesondere im Zusammenspiel mit der Landwirtschaft kommt es immer wieder zu Konflikten. Zum einen sind es die Wildschäden in landwirtschaftlichen Kulturen, die durch das Schwarzwild angerichtet werden, zum anderen die große Gefahr von Schweinpestseuchenzügen.“

Die Veranstaltung hat zum Ziel, die Diskussion über, wie auch die Bereitschaft zur Bildung von Schwarzwildringen anzustoßen. Auch möchten die Veranstalter Jägern und Landwirten sowie Interessierten die Möglichkeiten bieten, sich auszutauschen und die Zusammenarbeit auf- und auszubauen.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 26. Juni, um 20 Uhr in der Gaststätte Stollenwerk in Steckenborn statt.

Mehr von Aachener Nachrichten