Monschau: Schulkooperation läuft wie geschmiert

Monschau: Schulkooperation läuft wie geschmiert

Die Kooperation zwischen den Kommunen Monschau und Bütgenbach läuft wie geschmiert. Dies war auch wieder spürbar beim inzwischen 29. Arbeits- und Freundschaftstreffen von guten, alten Bekannten aus den beiden Grenzorten. Das Treffen am Freitag mit den belgischen Gästen fand diesmal wieder in Monschau statt.

Die Rituale dürfen nicht fehlen, angefangen vom Austausch von Geschenken bis hin zum Besuch des Weihnachtsmarktes, aber im Vordergrund stehen immer noch Inhalte und neue Impulse, die die grenzüberschreitende Arbeit erleichtern.

Touristische Themen gibt es immer abzuarbeiten, diesmal aber ging es auch um Bildung. So sieht Monschau durchaus Möglichkeiten auch auf schulischer Ebene mit Bütgenbach ins Gespräch zu kommen, wobei es hier nicht um das Thema Sekundarschule geht sondern um das Thema Inklusion, also jegliche Art von Integration im schulischen Bildungsalltag.

Beim Thema Integration ist das Schulwesen in Belgien schon einen Schritt weiter. Da könne man doch voneinander lernen, meinte Monschaus Bürgermeisterin Magareta Ritter. Deshalb plane man für das nächste Jahr ein Schul-Symposium unter Teilnahme des Schulausschusses in Bütgenbach an der dortigen Förderschule Elsenborn, auch als Grundschule für den differenzierten Unterricht bekannt. Bei dieser Veranstaltung, betonte die Monschauer Bürgermeisterin, wolle man im Hinblick auf die Förderschule Eicherscheid auch die Nachbarkommunen auf deutscher Seite beteiligen.

Ein zuweilen schwieriger Fall ist der Ausbau der Ravel-Radroute. immer wieder gibt es Probleme bei der Steckenführung auf der ehemaligen Vennbahntrasse, so auch dem Stück von Kalterherberg/Grenze nach Sourbrodt. Hier nistet bekanntlich das Braunkehlchen, das die gepante Streckenführung blockiert. Auch in diesem Punkt suchen Monschau und Bütgenbach gemeinsam unbürokratischen Lösungswege.

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