Konzen: Schülerkonzert: Nachwuchs kann Talent nicht verstecken

Konzen: Schülerkonzert: Nachwuchs kann Talent nicht verstecken

Die Nachwuchsmusiker des Musikvereins „Eintracht Konzen“ konnten ihr großes Talent jetzt beim Schülerkonzert im Musik- und Kulturzentrum (MuK) unter Beweis bestellen. Alle zwei Jahre findet dieses Ereignis statt.

„Im Orchester kann man sich auch mal hinter den anderen verstecken, das ist jetzt nicht möglich. Heute zeigen uns die Kinder und Jugendlichen, was sie können, denn sie sind alle gute Musiker“, urteilte Stephan Förster, 1. Vorsitzender der „Eintracht“ und Dirigent des Jugendorchesters.

Zur Einstimmung auf einen heiteren Abend mit flotter Musik spielte dann auch sogleich das Jugendorchester mit den Liedern „Springtime“, „A good start“ und „Nineteen-Fifty-Eight“ auf. Zu letzterem merkte Förster an: „Dieses Stück liegt eigentlich über der Jugendorchester-Klasse und ist schon für das große Orchester bestimmt.“ Aber die Jungmusiker meisterten die Aufgabe hervorragend. So fiel es auch gar nicht auf, dass sie wegen einigen krankheitsbedingten Ausfällen nur mit 22 Leuten, statt mit der normalen 32 Mann starken Besetzung, musizierten.

Eigentlich sollte Steffi Schreiber, die für die Organisation der musikalischen Ausbildung zuständig ist, durch den Abend führen, doch da die Krankheitswelle auch sie erwischt hatte, übernahm ihr Mann Walter Schreiber, 2. Vorsitzender des Vereins, die Moderation. Als ersten Programmpunkt konnte er „die Kleinsten“ ankündigen, die Blockflötenkinder Lea Hülsmann, Malika Hursel, Helena Braun und Nadja-Fabienne Paustenbach. Mit Unterstützung ihrer Lehrerinnen Pia Kreitz und Luisa Schreiber, beide aktive Mitglieder der „Eintracht Konzen“, bewältigen sie ihren ersten Auftritt mit Bravour und gaben sogar noch eine Zugabe.

Luise Eschmann aus der Tenorhornklasse von Ina Starke stimmte ihre Zuhörer mit „Lasst uns froh und munter sein“, „Ihr Kinderlein kommet“ und „We wish you a merry Christmas“ auf die Vorweihnachtszeit ein.

Die Saxophon- und Klarinettenklasse von Anja Hennecken hatte sogar zwei Auftritte. Zuerst zeigten Elsa Model und Hannah Retz auf dem Saxophon sowie Maike Stoffels auf der Klarinette mit „Rock’n Roll for Mum“, wie gut ihre Instrumente harmonieren können. Es folgten Jana Egyptien, Linda Palm, Michelle van Zantfoort und Maike Stoffels, die, begleitet von ihrer Dozentin auf einer Altklarinette, „All time high“ spielten.

Franziska Roder glänzte in einem beschwingten Duett mit ihrer Lehrerin Yvonne Schmitz, die vor über zehn Jahren als erste professionelle Dozentin engagiert wurde.

Die Schüler der Trompetenklasse von Anja Leu legten jeder gekonnt ein Solo auf die Bühne. Tim Cremer spielte „We are the champions“, Antonia Model präsentierte eine „Melodische Studie” und auch Max Schreiber überzeugte mit „Trumpeter’s Delight“.

Als Yvonne Schmitz vor einigen Jahren wegen ihrer Schwangerschaft ausfiel, suchte der Verein eine weitere Querflötendozentin und fand schließlich Rebekka Krause-Paulus. Sie spielte mit ihrer Schülerin Juliana Thomas das ruhige Duett „In diesen heil‘gen Hallen“ aus der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart. Anne Stoffels trat ebenfalls mit Krause-Paulus auf und stellte ihr Können mit „Menuett“ unter Beweis. Eine besondere Note hatte der Auftritt von Nele Egyptien und Samira Davtalab, deren Querflötenspiel „Concerto A-Dur“ von Max Schreiber am Klavier untermalt wurde.

Als letzter Vortrag der Einzelgruppen stand der zweite Teil der Saxophon- und Klarinettenklasse von Anja Hennecken an. Zunächst absolvierte Elsa Model ihren ersten Soloauftritt mit dem Saxophon und erntete viel Applaus. Hannah Retz spielte mit ihrer Dozentin „The Bagpiper“ und Jana Egyptien, Linda Palm, Michelle van Zantfort, Maike Stoffels und Anja Hennecken gaben das anspruchsvolle Stück „Starlight Express“ von Andrew Lloyd Webber auf ihren Klarinetten zum Besten.

Nachdem die Dozentinnen kleine Präsente als Dank für ihre tolle Arbeit erhalten hatten, rundete das Jugendorchester den gelungen Abend mit sechs weiteren Liedern ab.

(aj)