Schmidt: „Schrupplumpen“ haben die Nase beim Sportwochenende vorne

Schmidt : „Schrupplumpen“ haben die Nase beim Sportwochenende vorne

Das Sportwochenende des TuS Schmidt bescherte den Gästen ein abwechslungsreiches Programm und so manchen Spaß. Bei der Dorfmeisterschaft zeigten am Freitagabend ehemalige Fußballer, was sie noch so drauf hatten. Im Endspiel standen sich Unterdorf und Oberdorf gegenüber.

Die Jungs aus dem Unterdorf ließen nichts anbrennen und gingen aus dem Turnier mit zehn Punkten als Sieger hervor. So mussten die Kommerscheidter, die den dritten Platz erreichten, den Wanderpokal abgeben.

Klangvolle Namen hatten sich die Spaß-Fußballer gegeben, die am Samstag das Funturnier bestritten. Dabei waren beispielsweise „Latio Koma“ und „FC Chancentod“. Die meisten der insgesamt 20 Teams kamen aus Schmidt und den umliegenden Orten. Sie befolgten nach bestem Vermögen die Regeln, die Spielleiter André Offermann aufgestellt hatte. Die „Schrupplumpen“ waren die Besten, sowohl beim Fußball als auch beim „Bier-Ruck-Zuck“.

In die Pedale getreten

Am Sonntag traf sich eine große Schar Radsportler am Sportplatz. Über 40 Radler wollten früh in die Pedale treten, bevor es richtig heiß wurde. Zwei Gruppen ambitionierter Biker absolvierten Strecken mit etwa 600 Höhenmetern. „Auch wenn es insgesamt nur 25 Kilometer waren — wenn Du ständig rauf und runter musst, reicht das“, sagte eine schwitzende Radlerin im Ziel. Jedoch waren alle höchst zufrieden mit der morgendlichen Tour, besonders weil ein kleiner Unfall ohne bemerkenswerte Blessuren blieb. „Es ist ein bisschen dumm gelaufen“, lautete der Kommentar des fröhlichen Bikers, der rasch wieder aufgestanden war. Aus dem Lager der E-Biker trafen die elf Aktiven ebenfalls gut gelaunt wieder am Sportplatz ein und ließen sich anschließend beim bayerischen Frühschoppen mit Spezialitäten verwöhnen.

Der Musikverein „Frohsinn“ Schmidt machte richtig Stimmung mit seinen gekonnten Beiträgen. Die Gäste geizten nicht mit Applaus.

Sicher war Hans Arend der Älteste am Sportplatz: Der 83-jährige Musiker spielte konditionsstark und bewundernswert Saxophon. Es sollte ein Familiensonntag werden, hatten die Organisatoren geplant. Tatsächlich sah man auch viele junge Familien und Kinderwagen auf dem Sportplatz. Die Hüpfburg war dabei eine Sensation, „Hau den Lukas“ probierten die Größeren und die Väter aus. Nachdem die Kleinsten die beiden Planschbecken entdeckt hatten, gab es kein Halten mehr. Auch die Sieger des Dart-Turniers nahmen ein erfrischendes Bad. Der Sieger kam aus Vossenack: Thomas Volk. Zweiter wurde Andreas Lennartz und Dritter Norman Lutterbach.

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