Nordeifel: Schmidt überrascht mit Remis

Nordeifel : Schmidt überrascht mit Remis

In der Nachholpartie beim Aufstiegsaspiranten SV St. Jöris zog der TV Konzen sich am Donnerstag beachtlich aus der Affäre. „Aufgrund der guten zweiten Halbzeit wäre ein Unentschieden möglich gewesen“, konstatiert Konzens Trainer Stefan Carl nach der 2:3-Niederlage.

Leider verzog Sascha Huppertz die erste gute Gelegenheit. Wenige Momente später kamen die Gastgeber durch Maik Engelhardt zur Führung. Nach einem vorherigen Foul an Max Rader erzielte der gleiche Spieler kurz vor dem Seitenwechsel das 2:0 und erhöhte in der 54. Minute auf 3:0. „Dann hat die Mannschaft eine tolle Moral gezeigt“, imponierte dem Konzener Trainer die gute Einstellung seines Teams. Janis Langohr verkürzte auf 1:3. Marcel Mertens leider zu spät (89. Minute) auf 2:3.

Nach der Begegnung bei einem Aufstiegsaspiranten wartet am Sonntag auf die Konzener die Begegnung gegen den Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, dem VfL Vichttal II. Die Zweite des Mittelrheinligisten ging ohne Erfolgserlebnis und mit nur vier Punkten in die Winterpause, in der ist sie aber wachgeworden.

Im zweiten Saisonabschnitt holte die Reserve des Stolberger Fusionsvereins bisher 17 Zähler und entfernte sich etwas aus dem Abstiegsbereich. Da die Vichttaler im Ernstfall über genügend personelle Möglichkeiten verfügen, zählen sie für Stefan Carl nicht zu den direkten Abstiegskandidaten: „Das wird ein sehr schweres Spiel. Ein Sieg wäre natürlich super, aber mit einem Punkt könnten wir den Gegner zumindest auf Distanz halten.“

Eine halbe Stunde überlegen

Mit einem torlosen Remis gegen den Tabellenführer der Dürener Kreisliga A, SG Türkischer SV Düren, sorgte der TuS Schmidt in der Nachholpartie für eine Überraschung. „Das haben die Jungs schon gut gemacht“, lobte TuS-Trainer Georg Bauer seine Mannschaft, die in der ersten halben Stunde sogar überlegen war. Dann kam der Meisterschaftsaspirant besser ins Spiel und diktierte die zweite Halbzeit. „Da hatten die Dürener ein Chancenplus. Wir haben in der zweiten Halbzeit etwas Glück gehabt und einen gut aufgelegten Torwart Marco Tüxen“, lobte Georg Bauer seinen Keeper.

Auf den TuS wartet am Sonntag das nächste Heimspiel. Es stellt sich der Tabellennachbar FC Düren 77 vor. Aktuell sieht es so aus, dass der Tabellenzweite mit einem guten Quotienten in die Bezirksliga aufsteigen wird, sollte der Zweite aufsteigen, dann gäbe es nur zwei Absteiger aus der A-Liga.

In diesem Fall brauchen beide Teams sich keine Sorgen um den Klassenerhalt zu machen. Da der Quotient sich von Spieltag zu Spieltag verändern wird, sollten die Schmidter sich nicht zu sehr in Sicherheit wiegen — bei drei Absteigern sind sie wieder gefährdet. Um sicherer aufzutreten, könnte nun ein Sieg nicht schaden.

Gegen den Tabellenfünften Schwarz-Weiß Titz kassierte die SG Vossenack/Hürtgen am Donnerstag eine 1:3-Niederlage. Danach sah es in der ersten halben Stunde nicht aus. Marc Wildrath hatte die SG nach Vorlage von Julian Hallmanns in Führung gebracht. Behrami erzielte noch vor dem Seitenwechsel den Ausgleich und brachte die Gäste direkt nach Wiederbeginn in Führung. Diese baute Alberga nach einer Stunde auf den 3:1-Endstand aus.

Für die SG Vossenack/Hürtgen steht die nächste Auseinandersetzung gegen ein besser gestelltes Team auf dem Spielplan. Am Sonntag ist der Tabellendritte SV Schwarz-Weiß Huchem-Stammeln an der Kirchstraße zu Gast. Der Gegner war ebenfalls am Donnerstag im Einsatz und holte ein torloses Remis beim SC Jülich 10. Nach der Niederlage gegen Titz will die SG gegen Huchem Stammeln punkten.

(kk)
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