Monschau: Schirmherr des Monschau-Festivals möchte Kunst und Kultur fördern

Monschau : Schirmherr des Monschau-Festivals möchte Kunst und Kultur fördern

Im sonnendurchfluteten Tapetenzimmer des Hauses Troistorff in Monschau trug sich der Schirmherr des 19. Monschau-Festivals, Wolfgang Mainz, am Donnerstagnachmittag in das Goldene Buch der Stadt Monschau ein.

Wolfgang Mainz, der am 23. Januar 2018 zum neuen Präsidenten der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen gewählt wurde, möchte als Schirmherr seinen Beitrag dazu leisten, dass Kunst und Kultur im historischen Ambiente der Altstadt ihren festen Platz behalten.

Beim Empfang im Haus Troistorff hob Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter die besondere Verbundenheit des Schirmherrn, der in Monschau lebt, zu seiner Heimatstadt hervor. Nach der Wahl von Mainz Anfang des Jahres habe sie sich riesig darüber gefreut, „dass wir jetzt den IHK-Präsidenten stellen“. Ritter zeigte sich „glücklich und stolz“, dass Wolfgang Mainz und seine Familie „als Investoren an Monschau glauben“.

An diesen Gedanken knüpfte auch Dorit Schlieper, die Geschäftsführerin der Monschau-Festival GmbH an. „Es ist gut zu wissen, dass ein Schirmherr sich so sehr mit seiner Heimatstadt identifiziert“.

Wolfgang Mainz betonte, dass er den Festspielen in Monschau von Beginn an sehr verbunden gewesen sei. Der 52-Jährige blickte beim Empfang darauf zurück, wie er die Monschauer Altstadt in seiner Schulzeit kennenlernte. „Als 10-Jähriger erkundete ich die Burg. Dieser Ort hatte eine mystische Wirkung auf mich, und schon damals habe ich die Stadt in mein Herz geschlossen“.

Die Familie zog 1976 nach Roetgen, und Wolfgang Mainz besuchte das St. Michael-Gymnasium in Monschau. 1995 erwarb die Familie dann ein Haus in Monschau, und etablierte sich vor 20 Jahren mit Bäckerei Oebel am Marktplatz. Den touristischen Umbruch in Monschau habe er aus direkter Anschauung miterlebt“, erzählte der IHK-Präsident. Viele Initiativen, so auch die Wiederbelebung der Festspiele im Jahr 2000, seien damals von Hans Georg Weiss, dem heutigen Ehrenbürger der Stadt, ausgegangen.

Wolfgang Mainz wünschte sich für die Zukunft weitere touristische Impulse für die Region und für Monschau, denn die touristische Attraktivität Monschaus sei unmittelbar verbunden mit der Attraktivität als Wohnort.

Der Schirmherr sieht nun wie auch hoffentlich viele Gäste mit Spannung den neun Veranstaltungen auf der Burg entgegen. Ganz besonders freut er sich auf den Samstagabend, wenn unter dem Motto „Rigoletto & more“ eine große Operngala den Zauber der Klassik im alten Gemäuer verströmen soll.

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