Monschau: Schilderwald in Monschau: Werbung von Gastronomen soll einheitlich werden

Monschau : Schilderwald in Monschau: Werbung von Gastronomen soll einheitlich werden

Bislang kochten die einzelnen Gastronomen und Gewerbetreibenden in der Monschauer Altstadt ihr eigenes Süppchen. Das führte zu einem bunten Schilderwald in den Straßen und auf den Plätzen, weil die Geschäfte und Lokale mit jeweils unterschiedlichen Aufstellern für ihre Angebote warben. Das soll sich ändern vorgestellt.

In Zukunft soll es im öffentlichen Raum nur noch einheitliche Werbetafeln geben. Die wurden jetzt von Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Monschauer Unternehmen (AMU), Ortsvorsteher Georg Kaulen und Björn Schmitz

„Wir wollen den Schilderwald lichten und dem kunterbunten Treiben ein Ende setzen. Deshalb haben wir nach einer Lösung gesucht, die mit der geltenden Sondernutzungs- und der Werbesatzung konform ist“, erklärte Lutz Schell, Ansprechpartner für den Bereich Hotellerie bei der AMU.

In Anlehnung an die bereits vorhandenen Blumenkübel seien erste Entwürfe in Stahl und Alu entwickelt worden. Anschließend habe die AMU alle Gewerbetreibenden angeschrieben. Inzwischen seien über 20 der DIN A1 und DIN A2 großen Werbetafeln bestellt worden, unter anderem auch vom Stadtarchiv und vom Aukloster. Die Kosten pro Tafel würden bei rund 200 Euro liegen.

Erste Gedanken zur Vereinheitlichung der Werbetafeln habe es schon im Jahr 2010 gegeben. Das Projekt sei aber damals leider im Sande verlaufen und nun neu aufgenommen worden, sagte Ortsvorsteher Georg Kaulen.

Es geht um Qualität

AMU-Vertreter Werner Maaßen freute sich, „dass auch die Stadt Monschau mit im Boot ist“. Insgesamt habe die AMU 60 bis 80 Betriebe angesprochen. „Wir können nur versuchen, die Leute zu überzeugen“, sagte Maaßen. Die Durchsetzung der einheitlichen Tafeln sei Sache der Behörden.

Zunächst wolle man der AMU Gelegenheit geben, die Gewerbetreibenden zu überzeugen. In Zukunft werde die Umsetzung satzungsmäßig festgeschrieben und darauf geachtet, „dass im öffentlichen Raum keine anderen Werbetafeln mehr aufgestellt werden“. Es gehe hier um Qualität.

Ein Anfang sei gemacht, und es könne in diese Richtung weitergehen. Auch die Vertreter der AMU sprachen von einem ersten Meilenstein, sehen aber noch Optimierungsbedarf, weil noch nicht alle Betriebe dem Aufruf gefolgt sind. Die AMU-Vertreter können sich noch weitere Maßnahmen vorstellen.

Die Werbetafeln können bei der AMU per E-Mail an info@amu-monschau.de bestellt werden, dort gibt es auch weitere Informationen.

(ag)
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