Steckenborn: Schießwoche der Ortsvereine im Steckenborner Schützenheim

Steckenborn : Schießwoche der Ortsvereine im Steckenborner Schützenheim

Neun Ortsvereine mit zwölf Mannschaften beteiligten sich bei der Schießwoche im Steckenborner Schützenheim unter Leitung der Schießmeister Ulrich Braun, Tobias Rotheut und Mike Müllejans.

Zunächst wurden fünf Schuss „Luftgewehr aufgelegt“ ins Ziel gefeuert. Bester Gewehrschütze wurde Christian Paustenbach (Maigesellen) mit 47 Ringen vor Reiner Stollenwerk mit 46 Ringen. Den dritten Platz teilten sich Dieter Offermann (Melano) und Mirko Sief (Maigesellen) mit je 45 Ringen.

Dann folgten fünf Schuss mit der Luftpistole. Bester Pistolenschütze war Stefan Ponzen (Reit- und Fahrverein), mit 44 Ringen vor Marcel Ponzen (RuFV) mit 43 Ringen. Den dritten Platz belegte Christian Paustenbach (Maigesellen) mit 41 Ringen.

Nächste Disziplin war das Glücksradschießen: Jeder Teilnehmer durfte drei Mal ans Glücksrad. Die Zahlen wurden addiert. Nun galt es, genau diese Zahl zu schießen. Wer genau den Wert traf, bekam 20 Bonuspunkte. Ansonsten wurde die Differenz als Minuspunkte gewertet. Bei der nächsten Übung hatte sich der Brudermeister etwas besonderes einfallen lassen.

Er baute ein Glücksrad mit fünf Teelöffeln, zwei davon waren mit einer roten Fahne verbunden. Nach dem Schuss auf den Teelöffel drehte sich das Rad, bis ein Teelöffel oben stehen blieb und von einem Magneten festgehalten wurde. Nun zeigte sich Glück oder Pech: War neben dem Teelöffel die rote Fahne zu sehen, wurden zehn Punkte abgezogen. War keine Fahne zu sehen, gab es zehn Pluspunkte. Mit der letzten Schießübung mussten fünf Wildschweine aus Blech getroffen werden. Für jeden Treffer gab es Pluspunkte.

Und auch in diesem Jahr mussten alle Teilnehmer in der letzten Disziplin ihr Augenmaß unter Beweis stellen. Ulrich Braun brachte eine große Sanduhr mit. und jeder musste schätzen, wie viele Sekunden die Sanduhr nun lief. Die Schätzungen lagen weit auseinander von 300 bis 3600 Sekunden. Richtig war: 372 Sekunden.

Ladiescup an Tanja Lauscher

Sieger im Mannschaftswettbewerb wurden schließlich knapp die Maigesellen (weitere Plätze s. Box). Den Ladiescup als beste Gewehrschützin gewann Tanja Lauscher vom Reit- und Fahrverein mit 43 Ringen.

Tobias Rotheut nahm die Siegerehrung vor und bedankte sich bei allen für die Teilnahme und den großen Spaß. Alle Sieger bekamen eine leckere Fleischwurst oder ein großes Stück Käse. Natürlich wurden die Leckereien angeschnitten und verspeist. Zuletzt bedankte sich Tobias Rotheut bei Mike Müllejans für die große Unterstützung, bei Ulrich Braun für die gute Organisation, sowie ganz besonders bei den Damen der Bruderschaft für den perfekten Thekendienst.

Mehr von Aachener Nachrichten