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Rund 80 Wanderer beim Missionsmarsch in Vossenack

Aktion der Franziskaner in Vossenack : Rund 80 Wanderer beim Missionsmarsch

Am vergangenen Sonntag war es wieder so weit: Die Franziskanerpater in Vossenack hatten zu ihrem Missionsmarsch, mit dem sie seit nunmehr 41 Jahren zu Spenden, meist für Menschen in Entwicklungsländern, aufrufen, eingeladen.

Das stößt nach wie vor auf offene Ohren, da auch am dritten Advent wieder viele Wanderfreunde und Menschen, die sich den Franziskanern und dem Vossenacker Gymnasium verbunden fühlen, erschienen waren.

Auf den Weg machte man sich am Sonntagmorgen unter dem Motto „Let there be light – Lass hier Licht sein“, und in diesem Jahr ferner zum 26. Mal mit den Wanderführern der Eifelvereins-Ortsgruppe Vossenack, worauf deren 1. Vorsitzender Peter Gasper stolz hinwies. Die Resonanz war einmal mehr beachtlich, da sich rund 80 Wanderer aus der näheren und weiteren Umgebung Region, die Ortsgruppe Frechen des Eifelvereins allein mit 10 Teilnehmern, eingefunden hatten.

Der diesjährige Missionsmarsch der Franziskaner war der Aidshilfe in Dindigul Tamil Nadu / India gewidmet. Der Erlös des „Sponsoring-Walk“ wird dem dortigen Aidsprojekt „Flame" zugutekommen. Die Hauptaufgabe dort ist die Betreuung von HIV-infizierten Patienten, insbesondere Kindern, die zerstreut in 120 Dörfern leben. Die Arbeit vor Ort ist umfangreich. Sie bewegt sich von materieller Unterstützung (Lebensmittel wie Reis und Linsen) über psychologische Betreuung, schulische und berufliche Ausbildung bis zur medizinischen Betreuung: Vom Arzt verschriebene Medikamente werden kostenlos verteilt, wobei auch Unterstützung durch naturkundliche Therapien erfolgt.

Beim Missionsmarsch wurden die Wanderer von Pater Alfons Schumacher, Pater Sandesh Manuel und Pater Francis Kaviyil begleitet. Angeboten wurden wieder zwei Wanderungen über 10 und 16 Kilometer, die vom DRK begleitet wurden. Peter Gasper und Georg Dülks betätigten sich einmal mehr als Wanderführer. Start war auf dem Schulhof des Gymnasiums, wo zwei Wanderer aus Düren erklärten, dass der Missionsmarsch für sie inzwischen zur Tradition geworden sei. „Darüber hinaus ist dies für uns ein schöner Ausklang des Wanderjahres.“

Viele Teilnehmer nahmen vorher an einem Gottesdienst in der Klosterkirche teil. Unterwegs gab es dann auch wieder eine kräftige Suppe. Der Abschluss des Missionsmarsches fand in der Klosterkirche statt.

(ho)