Rohren: Rohren: Mehr Sportler als Einwohner

Rohren: Rohren: Mehr Sportler als Einwohner

Als Rekordverdächtig lässt sich die Mitgliederzahl des Sportvereins Bergwacht Rohren bezeichnen: Zählt das kleine Bergdörfchen nur rund 700 Einwohner so ist die Zahl der Vereinsmitglieder durchaus bemerkenswert, denn diese liegt konstant bei 744.

Nicht nur die Mitgliederzahl ist jedoch etwas Besonderes, auch die Leistungen der einzelnen Abteilungen können sich sehen lassen.

Hervorzuheben ist hier etwa das überregional und europaweit aktive Laufteam, das Mammutprogramm der Radsportgruppe, die 57 absolvierten Sportabzeichen und natürlich die seit letztem Jahr wieder durch einen Trainer betreute Fußball-Seniorenmannschaft. Diese kann durch den stets bemühten und für die Spieler motivierenden Christian Krings nach einer längeren Durststrecke nun durchaus in der Kreisliga C wieder oben mitmischen.

Die durch den Tod des 2. Vorsitzenden Rolf Mathar gerissene Lücke konnte zunächst mit der Wahl von Alfred Wilden für ein Jahr geschlossen werden. Dieser machte sich sofort an die Arbeit, die große Aufgabe der Umrüstung der Heizungsanlage im Sportheim umzusetzen.

Nach zahlreichen Gesprächen mit Vertretern der Stadt Monschau, Experten und beteiligten Firmen wird der Umbau von der strombetriebenen Anlage auf eine Gastherme zurzeit umgesetzt. Man sei sich sicher, durch diese Maßnahme enorme Kosten beim Energieverbrauch einzusparen. Dennoch sollte das Energie- und Wassersparen im Sportheim höchstes Gebot sein, so Jansen weiter.

Vor den folgenden Neuwahlen dankte Georg Dreuw nochmals ausdrücklich dem 2. Vorsitzenden Alfred Wilden für seinen unermüdlichen Einsatz bei der Umrüstung im Sportheim und schlug diesen sodann zur Wiederwahl vor.

Die Versammlung entschied einstimmig für den Kandidaten. Dies galt auch für die folgenden Positionen des 1. Geschäftsführers (Manfred Jansen), der 1. Kassiererin (Tanja Stein) sowie die Abteilungsleiter.

Anträge der Mitglieder lagen keine vor, sodass Georg Dreuw nur noch der Dank für jegliche durch Mitglieder geleistete Arbeit blieb, welche in naher Zukunft wieder von Nöten sei, wenn es heißt die Leichtathletikanlage in Schuss zu bringen und sonstige Aufräum- und Wartungsarbeiten zu erledigen.

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