Roetgen: Roetgener Wandertage sollen sich als feste Veranstaltung etablieren

Roetgen : Roetgener Wandertage sollen sich als feste Veranstaltung etablieren

Im „Tor zur Eifel“ tut sich einiges in Sachen Tourismus. Dies wurde auf einer Sitzung der Roetgen-Touristik deutlich, zu der Vorsitzender Stamos Papas neben seinen Vorstandskollegen auch Bürgermeister Jorma Klauss sowie Vertreter des Roetgener Eifelvereins begrüßte. Auf der Tagesordnung stand unter anderem ein Rückblick auf die „Roetgener Wandertage“.

Die erste Auflage vom 30. September bis 2. Oktober sei ein großer Erfolg gewesen, bilanzierte Papas. Die Resonanz war trotz des teilweise katastrophalen Wetters überwiegend positiv, berichtete er. Sicherlich müsse man aufgrund der gemachten Erfahrungen über einige Veränderungen nachdenken, jedoch seien die Wandertage bereits als „Markenprodukt“ in der Region bekanntgeworden, das nun weiterentwickelt werden soll.

Sein Dank galt dem stellvertretenden Vorsitzenden Bernhard Müller sowie den Beisitzern Detlef Wölbeling, Nancy Werdelmann und Hans-Jürgen Moll, die sich in einem Arbeitskreis intensiv um die Vorbereitung der Wandertage gekümmert hatten. Ohne den Roetgener Eifelverein hätte man nicht diese Qualität bieten können, hob Papas auch die Unterstützung durch den Ortsgruppen-Vorsitzenden Hubert Baumsteiger und die beteiligten Wanderführer hervor.

Die „Roetgener Wandertage“ sollen sich nun als feste Veranstaltung Ende September/Anfang Oktober etablieren. Unter anderem sollen dann auch familien- und behindertengerechte Wanderungen sowie Themenwanderungen in das Angebot einbezogen werden.

Ein Arbeitskreis, bestehend aus Stamos Papas, Detlef Wölbeling, Hans-Jürgen Moll und Hubert Baumsteiger, wird sich um die Vorbereitung kümmern.

Erinnerung an die Befreiung Europas

Mit der Anbindung an den Vennbahnradweg hat Roetgen nach dem Eifelsteig eine weitere Attraktion mit großem touristischen Potenzial zu bieten. Der Roetgener Heimat- und Geschichtsverein und die Roetgen-Touristik haben die „Roetgener Schleife“ konzipiert, die die Radfahrer von der Strecke „weglocken“ und mit den zahlreichen historischen Begebenheiten und landschaftlichen Besonderheiten bekanntmachen soll.

Dazu teilte Bürgermeister Jorma Klauss mit, dass diese Schleife in die „Liberation Route NRW“ eingebunden werden soll. Dieser „Weg der Befreiung“ soll an die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus erinnern und über die Ereignisse informieren. Die Wanderstation, die bereits vor Einrichtung des Vennbahnradwegs errichtet worden war, soll zum Radweg hin besser angebunden und einladender gestaltet werden. Für diese Projekte seien Fördermittel mit guter Aussicht auf Erfolg beantragt worden, erklärte der Verwaltungschef.

Im September hatten die Gemeinde Roetgen und der Verein „Roetgen hilft Menschen in Not e. V.“, dessen Vorsitzender Bernhard Müller ist, mit einem großen Dorffest das aus Spenden von Roetgener Bürgern und Bürgerinnen finanzierte „Haus für Menschen in Not“ eingeweiht.

Da sich die Eifelvereins-Mitglieder zu der Zeit auf einer einwöchigen Wandertour befanden, nutzte Vorsitzender Hubert Baumsteiger jetzt die Gelegenheit, um eine Spende des Eifelvereins für die Ausgestaltung des Spielplatzes zu überreichen.

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