Vorschau SV Rott – Arminia Eilendorf

Vorschau SV Rott – Arminia Eilendorf : Die nächste komplizierte Aufgabe

Eine weitere Hürde hat der SV Rott auf dem Weg zum Aufstieg hinter sich gelassen. Mit dem Sieg bei Eintracht Verlautenheide stellte sich Erleichterung beim SV und seinem Trainer Jürgen Lipka ein.

Die ist aber nur von kurzer Dauer. Denn mit und mit tritt die normale Anspannung für die nächste komplizierte Aufgabe hervor. Sonntag kommt Arminia Eilendorf (15 Uhr) nach Rott.

Jürgen Lipka schickt, noch bevor die Gäste angekommen sind, ein Lob zu den Aachenern herüber. „Arminia ist immer noch bester Aufsteiger, und das haben sie sich auch verdient“, rangieren die Männer um Coach Frank Küntzeler nämlich auf dem 7. Tabellenplatz. Mit 38 Punkten haben sich die Arminen auch ihr Mindestziel, den Klassenerhalt, gesichert.

Auch wenn in einigen Spielen seit dem Rückrundenstart etwas die Durchschlagskraft verloren ging, „spielen sie weiterhin einen technisch guten Fußball“, nach Ansicht Lipkas. Daran ändern die drei Niederlagen, die sich Eilendorf zuletzt beim 1. FC Düren II und zu Hause gegen Verlautenheide und Viktoria Glesch-Paffendorf einhandelten, gar nichts. „Möglicherweise fehlte ihnen ein bisschen die Kraft, die sie noch in der Hinrunde hatten“, behält der Rotter Trainer dennoch seine Meinung, einen Gegner auf Augenhöhe zu empfangen. Lipka: „Man weiß ja, was die Offensive der Eilendorfer kann.“ Aber da sind ja auch die Gastgeber bestens aufgestellt.

„Wir haben eine Mannschaft, die sich in jedem Spiel minimum drei bis fünf sehr gute Chancen erarbeitet“, gehen die Rotter Spiele fast immer torreich zu Ende. Das Hinspiel in Eilendorf endete 1:1, diesmal möge es bitte „etwas mehr für uns sein“, fordert der Coach. Denn er hat nachgerechnet, „wir liegen im Vergleich zur Hinrunde noch zwei Punkte unter unserem selbst gestellten Soll“. Dies will man Sonntag mit einem Dreier ausgleichen. Auch um die komfortable Ausgangsposition zu festigen.

(mali)
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