SV Rott startet Saison 2019/2020 mit Heimspiel gegen TSC Euskirchen

SV Rott startet mit Heimspiel gegen TSC Euskirchen : Mit verstärkter Defensive soll der erste Sieg her

Es geht endlich wieder los bei den Amateurfußballern. Der klassenhöchste Eifeler Club, Landesligist SV Rott, empfängt zum Auftakt den TSC Euskirchen.

Wie kriegt man einen „Schlauen“ daraus? Jürgen Lipka, Trainer des Fußball-Landesligisten SV Rott, hat sich die Spielergebnisse seines Auftaktgegners TSC Euskirchen (Sonntag, 15 Uhr) lange und genau angesehen. Den Gegner natürlich auch. Aber dann wundern den Coach zum Beispiel das 0:8, dass der TSC zu Hause gegen Alfter kassierte ebenso wie das knappe 1:3 gegen den FC Düren I. Düren liebäugelt mit Regionalliga-Ambitionen und hat laut Lipka „mit voller Kapelle gespielt“. Ein Jahr hat der TSC nach dem Rückzug aus der Mittelrheinliga, in der er zum Inventar gehörte, pausiert. Jetzt fangen die Euskirchener mit einem völlig neuen Kader wieder an und haben aus dem alten Stamm nur eine Handvoll Spieler gehalten, die Mittelrheinligaerfahrung haben. Jürgen Lipka kommt zum Schluss, „nur wenige Aufschlüsse über das Leistungsvermögen dieser Mannschaft“ zu haben.

Das hat aber keine Priorität beim SV. „Wir gehen mit der Absicht in dieses Spiel, unsere eigenen Stärken abzurufen.“ Dabei wirkt es nicht hochmütig, wenn der Coach sagt: „Jeder weiß, wenn wir einen guten Tag haben, sind wir nur ganz schwer zu schlagen.“ Das hat sich bereits durch die Saisonvorbereitung so gezogen. Ein achtbares Unentschieden gegen Mittelrheinligist SV Eilendorf war ebenso dabei, wie die glatten Erfolge über Roetgen und Haaren oder der 11:0-Kantersieg über den A-Ligisten Burtscheid. Nur eine Niederlage leistete sich der SV, als er gegen Vichttal mit 0:2 verlor.

Insgesamt ist Jürgen Lipka mit dem Einstieg in die Saison zufrieden. „Nun müssen wir unser erstes Heimspiel gewinnen“, um die „erste Hausnummer“ zu setzen. Außerdem arbeitet der SV intensiv am Manko der Vorsaison. „Wir haben das Schwergewicht darauf gelegt, unsere Fehler im Defensivverhalten abzulegen“, sieht der Trainer in dieser Hinsicht erste messbare Erfolge. Auch wenn ihn beispielsweise das Gegentor beim 1:9 im Pokalspiel gegen Setterich wurmte. „Gegen einen B-Ligisten darfst du kein Gegentor bekommen.“

Mit dem Leistungsstand seiner neuen Spieler ist der Coach insgesamt auch einverstanden. Lipka: „Noch haben es nicht alle in die erste Formation geschafft. Aber es ist ja noch sehr früh ...“