Queen Kings läuten im Saal Hütten in Rott die Rocksaison ein

Aufwärmen für „Rock in Rott“ : Queen Kings läuten im Saal Hütten die Rocksaison ein

Mit rhythmischen Gitarrensounds haben die Queen Kings ihr Publikum nicht nur in die Welt von Freddie Mercury und Queen entführt, sie läuteten im Saal Hütten auch die Rocksaison ein.

Restlos ausverkauft diente „Vorrocken in Rott“ als Vorgeschmack auf das Open-Air-Festival, das im August wieder am Rotter Sportplatz stattfinden wird – diesmal sogar gleich an zwei Tagen. Nachdem das Rockfestival „Rock in Rott“ im vergangenen Jahr seine Premiere gefeiert hatte, „haben wir ein riesen Feedback bekommen und die Begeisterung war enorm“, sagt Andreas Schindler, Organisator der Veranstaltungen. Schnell war klar – es wird eine Wiederholung geben. Und die Coverband Queen Kings (Queen Tribute), die schon im vergangenen August im Mathworks Sportpark des SV Rott für Begeisterung gesorgt hatte, machte jetzt im Saal Hütten den Anfang.

Hits wie „Don’t Stop Me Now”, „I Want To Break Free“ und „Living On My Own“ ließen die Herzen der rund 350 Besucher höherschlagen. So viel Stimmung wie die Band in den Saal brachte, war nicht zuletzt der beeindruckenden Darbietung, der Stimme des Sängers und den satten Sounds geschuldet. Und natürlich durften auch „We Will Rock You“ und „Bohemian Rhapsody“ nicht fehlen.

Projekte in Bosnien und Ghana

Weil der Erlös von „Rock in Rott“ des vergangenen Jahres für karitative Einrichtungen vorgesehen war, gab Schindler auch einen Einblick in die verschiedenen Projekte. „Von rund 24.000 Euro gehen 8000 Euro an Ärzte ohne Grenzen, 16.317 Euro fließen in Projekte in Bosnien und Ghana“, sagt er.

Für Ghana ist unter anderem ein Talententwicklungsinstitut geplant, um mehr Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen und ihnen so eine Perspektive zu bieten. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa eine halbe Millionen Euro. „Wir müssen also weiter Spenden sammeln“, sagt Schindler.

Auch mit „Rock in Rott“ in diesem Jahr werden wieder sämtliche Einnahmen gespendet. Und damit noch mehr Leute angesprochen werden und das Open-Air-Festival auch musikalisch breiter aufgestellt sein wird, dauert es diesmal gleich zwei Tage. Am Freitag, 30. August, begeistern ab 17 Uhr die Coverbands Living Theory (Linkin Park Tribute) und Bounce (Bon Jovi Tribute). Am Samstag, 31. August, geht es dann ab 14 Uhr weiter mit Marley’s Ghost (Bob Marley Tribute), The Creedence Revival Band (Creedence Clearwater Revival Tribute), Reggatta de Blanc (Sting/Police Tribute) und Help (Beatles Tribute). Weil das Festivalgelände diesmal um ein gutes Stück vergrößert wird, können 3000 Karten verkauft werden. „Wir wollen sowohl das Open-Air-Festival als auch das ‚Vorrocken‘ hier im Dorf fest etablieren“, sagt Schindler. Es soll also künftig im Halbjahresrhythmus diese Veranstaltungen geben.

Und während der Veranstalter und Hauptsponsor, die Aachener Firma m3connect, noch weitere Sponsoren sucht, dürfen die Rotter Bewohner und alle darüber hinaus davon ausgehen, dass Rott auch in den kommenden Jahren immer wieder zum Festivalschauplatz wird.