Landesliga-Vorschau: SV Rott – GKSC Hürth

Landesliga-Vorschau: SV Rott – GKSC Hürth : „Der Gegner wird bis an seine obere Grenze gehen“

Wenn der Tabellenführer kommt, geben die Gegner mindestens 30 Prozent mehr Gas. Das wird beim GKSC Hürth nicht anders sein. So ist jedenfalls die Vermutung des Rotter Trainers Jürgen Lipka.

„Gegen uns werden sie bis an die obere Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gehen“, schickt der SV-Trainer voraus. Denn in Gleuel-Knapsack hat man auch gesehen, dass der SV einen Raketenstart hatte und mit neun Zählern an der Spitze liegt. Dazu gesellt sich noch ein ganz feines Torverhältnis von 11:1. Was auch dafür spricht, dass sowohl die Defensive als auch die Offensive der Rotter in stabilen Verhältnissen unterwegs ist.

Alles in allem: Der Tabellendritte der abgelaufenen Saison ist auf einem vielversprechenden Weg. Auch wenn Jürgen Lipka – getreu seiner Linie – erstmal abwiegelt und zu bedenken gibt: „Wir haben gerade mal drei Spieltage hinter uns. Die Bilanz ist zwar gut, aber schlussendlich sagt das noch nicht viel.“ Er will sich erst nach acht, neun Spieltagen verbindlicher geben. „Denn dann kann man auch sicherer sein, wo es in etwa lang geht.“

Sicher ist er jetzt schon, dass der SC Hürth es dem SV „ziemlich schwer machen wird“. In dieser Hinsicht braucht Jürgen Lipka nur den Auftritt in der vergangenen Saison dort als Beispiel zu nehmen. „Wir haben zwar unglücklich mit einem Gegentreffer in der Nachspielzeit verloren. Man konnte da aber auch sehen, wie gut die Spielstruktur der Hürther ist.“ Trainerkollege Frank Molderings bekommt ebenfalls ein Lob des Rotter Chefs. „Frank hat seiner Mannschaft ein neues Gesicht verliehen. Sie hat sich weiterentwickelt und auch taktisch Schritte nach vorn gemacht.“

Überhaupt sieht der Coach die nächsten beiden Spiele im „Paket“. Danach kommt Union Schafhausen nach Rott. Einen kleinen Rückblick auf den Sieg gegen den Lokalrivalen aus Walheim gestattet sich Lipka ebenfalls. „Unser Sieg war für mich nie in Gefahr. Dennoch konnte man uns anmerken, dass uns das Pokalspiel noch in den Knochen saß“, kam der Kräfteabfall des SV in der Schlussphase für den Trainer nicht von ungefähr. „Da ging es doch für uns ans Eingemachte“, gibt Lipka zu. Aber gegen Hürth wird man, so sein Versprechen, mit aller Konzentration und Kondition wieder dabei sein.

(mali)
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