Eine neue Küche für das Haus Loven in Roetgen

Mit Unterstützung des Lionsclubs Monschau : Eine neue Küche für das Haus Loven in Roetgen

Es wurde für den Karnevalszug gebastelt, kreativ gearbeitet, bei fetziger Musik lebhaft diskutiert, ein buntes Treiben in einer ehemaligen Fabrikhalle in Roetgen, dem Haus Loven, etwas versteckt und nicht leicht zu finden, als Hans–Peter Drews, Vorsitzender des Lions-Hilfswerks Monschau und Dr. Ulrich Albert, Pressewart des Clubs, sich in der Halle einfanden, um einen Scheck über 1000 Euro zu überreichen.

Er ist gedacht für die Instandsetzung der in die Jahre gekommenen Küche, die einer Grunderneuerung und der Anschaffung moderner Küchenutensilien bedurfte.

1990 bis 1992 durch die „Grenzlandjugend Roetgen zum Jugendheim umgebaut, konnte diese das Haus nicht mehr alleine unterhalten. Es war dann sieben ehrenamtlich tätigen Menschen zu verdanken, dass das Haus Loven, bestehend aus zwei Fabrikhallen, mit Unterstützung der Städteregion, des Ortskartells und des Bürgermeisters für die Kinder- und Jugendarbeit erhalten werden konnte. Sie gründeten 2016 den Verein „Freiraum Roetgen“. Katharina Malms, Heiko Mahnke und Frank Stockhausen repräsentieren den Vorstand, wobei alle ihre Tätigkeiten ehrenamtlich versehen.

Hauptnutzer der beiden Hallen sind die Grenzlandjugend und die Pfadfinderschaft Roetgen. Grundsätzlich steht das Haus allen offen, die in der Jugend- und Kinderarbeit tätig sind. In den Morgen- und frühen Nachmittagsstunden sind noch Kapazitäten vorhanden, so die Vertreter des Vorstandes. Die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Menschen ist nicht hoch genug einzuschätzen, gäbe es doch dieses für die jungen Leute so wichtige Haus ohne dieses Engagement vermutlich nicht.

Da die Betriebskosten jährlich etwa 10.000 Euro betragen, die zu einem Teil durch Vermietungen und Zuschüsse der Städteregion finanziert werden, ist man auch für Spenden dankbar.