"Ein Schuss verhallt in Ewigkeit": Neues Buch von Hubert im Venn

Schon wieder ein neues Buch : Ein Schuss, die Ewigkeit und Hubert vom Venn

Ein Schuss in den Ofen wird es ohne Zweifel allein schon aufgrund seiner großen Fangemeinde für Hubert vom Venn nicht werden, zumal sein neuestes Buch den Titel trägt „Ein Schuss verhallt in Ewigkeit.“

Hubert vom Venn erzählt darin eine phantastische Geschichte, die natürlich in der Eifel spielt und in der zum siebten Mal der freie Journalist und Detektiv Charly Nusselein die Hauptrolle spielt. Es wird sein letzter Fall sein, wie der Autor im Pressegespräch verrät, wobei er sich darüber in Schweigen hüllt, ob Nusselein in Rente geht, oder heimtückisch nach einem gezielten Schuss in Küchelscheid das Zeitliche segnet.

Kriminalität findet eben nicht nur in den großen Metropolen, sondern in dem nach Außen hin beschaulichen Küchelscheid statt. Laut Hubert vom Venn gibt es in kaum einer Gegend so viele Gewalttaten zwischen Buchdeckeln wie im Schmelztiegel der Kulturen von Büttgenbach, Küchelscheid und Kalterherberg, wenn es nach den sieben Fällen des Herrn Nusselein geht.

Die Initialzündung zu seinem jüngsten Werk kam dem Autor nach einem Besuch am „Kreuz im Venn“, wo kleine Steinhaufen aufgehäuft sind, die auch im neuen Fall von Nusselein eine Rolle spielen. Denn kaum hatte sich dieser einige Steinchen in die Tasche gesteckt, war nichts mehr wie früher.

Auf dem fahrradüberfluteten Ravel-Weg lagen plötzlich wieder Schienen und es fuhren Züge. Der Anfang für eine Zeitreise in die Vergangenheit. Damit ist für Nusselein, der von einem Gastdozenten begleitet wird, der an „Silence“, der bekannten Figur des Comicautors Didier Comès, erinnert, eine harte Nuss zu knacken.

In der frischen Leiche am Tatort auf der Grenze zwischen Deutschland in Küchelscheid steckt eine Kugel, die aus einer alten Armeepistole stammt, die allerdings seit Wochen in der Asservatenkammer des Landeskriminalamtes in Düsseldorf unter Verschluss gehalten wird.

Die Kriminalisten stehen daher vor einem Rätsel und in der Soko macht plötzlich das Wort „Zeitreise“ die Runde. Erinnerungen an einen historischen Fall Ende der vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts tauchen auf, als ein geheimnisvoller Toter gleich mehrmals entdeckt wurde: Zunächst an einem belgischen Baum und später im deutschen Geäst.

Zöllner aus den beiden Ländern wollten offensichtlich bürokratischen Schreibkram verhindern. Hubert vom Venn hat an seinem jüngsten Werk und dem letzten Fall von Nusselein knapp drei Monate geschrieben, wie er nun beim Pressetermin in der Roetgener Buchhandlung „Lesezeichen“ von Claudia Küpper mitteilte.

Stilgerecht erfolgte dies im Übrigen in seinem „Dienstwagen“, einem alten Londoner Taxi. Damit fuhr er allerdings nicht zur Frankfurter Buchmesse, wo er vor einigen Tagen auf dem Podium Rheinland-Pfalz sein Buch vorstellte. „Ein Schuss verhalt in Ewigkeit“ ist im örtlichen Buchhandel erhältlich und kostet 10,90 Euro.

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