Roetgen: Roetgen: Wieder Feuer durch Brandstiftung

Roetgen: Roetgen: Wieder Feuer durch Brandstiftung

Das hätte auch anders ausgehen können. Nur um Haaresbreite konnte die Roetgener Feuerwehr verhindern, dass ein Feuer in der Scheune eines Bauernhofs an der Hauptstraße auf das angrenzende Wohnhaus und den Viehstall übergriff.

So blieb es bei hohem Sachschaden. Verletzt wurden weder Mensch noch Tier.

Beim ersten Alarm kurz nach 0.30 Uhr in der Nacht zu Montag war noch von einem mit Stroh beladenen brennenden Anhänger in einem landwirtschaftlichen Betrieb an der Hauptstraße in Roetgen die Rede. Wenig später kam die Korrektur: Nicht nur der Anhänger, sondern auch eine Scheune stehe in Flammen.

Das hatte, so Wehrführer Jürgen Linzenich, zur Folge, dass die Roetgener Wehr, die mit sechs Fahrzeugen und 30 Mann ausgerückt war, zur Unterstützung noch die Löschgruppe Rott mit zwei Fahrzeugen und 14 Wehrmännern in Marsch setzte.

Nachdem der brennende Anhänger auf die freie Fläche gezogen worden war, rückte die Wehr unter Atemschutz den Flammen mit vier C-Rohren zu Leibe. Glutnester wurden mit einer Wärmebildkamera ausfindig gemacht und durch die geöffnete Dachhaut gezielt bekämpft. Gegen 4 Uhr in der Frühe konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden. Es war bereits der elfte in diesem Jahr und der vierte binnen einer Woche.

Während die Wehrmänner ihre Utensilien einpackten, war die Kriminalpolizei noch mit der Ursachenforschung beschäftigt. Inzwischen gehen die Ermittler von Brandstiftung aus.

Hinweise auf Täter und Motiv gibt es laut Polizeibericht allerdings noch nicht. Deshalb wird um sachdienliche Hinweise an das zuständige Kriminalkommissariat in Stolberg, 02402 33202, gebeten. Der Schaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.