Roetgen erwartet Ratheim, Eicherscheid muss zum "Team der Stunde"

Fußball-Bezirksliga : Dunkel warnt vor dem Schlusslicht

„Wir spielen eine stabile Saison“, freut sich Philipp Dunkel, Trainer des FC Roetgen über den Lauf, den seine Mannschaft derzeit hat. Drei Siege, elf Tore und nur ein Gegentreffer standen zuletzt zu Buche.

Dennoch mahnt der Roetgener Coach davor, dass jetzt nur noch über die Höhe eines Sieges im Heimspiel gegen Ratheim diskutiert wird.

Vor einem schwierigen Auswärtsspiel in Oidtweiler steht Germania Eicherscheid. Die Concorden gewannen fünf Spiele in Folge und wollen sich im eigenen Stadion an der Bahnhofstraße nicht von den Germanen bremsen lassen.

Roetgen – Ratheim: Mittlerweile liegt die letzte Niederlage des FC Roetgen schon fast einen Monat zurück. Am 17. März verloren die „Dunkelmänner“ 1:2 gegen Germania Eicherscheid. Seitdem ging es stetig für Trainer Philipp Dunkel und sein Aufgebot nach oben, mittlerweile ist der dritte Rang erreicht und Raspo Brand nur noch vier Punkte besser gestellt.

Das veranlasst den Coach ganz und gar nicht, neue Ziele zu definieren. Auch nicht vor dem Hintergrund, dass man mit dem VfJ Ratheim am kommenden Sonntag einen „machbaren“ Gegner vorgesetzt bekommt. Zuletzt bürstete der BC Kohlscheid die Ratheimer auf deren Gelände mit 11:1 ab.

Philipp Dunkel nimmt das Hinspiel in Ratheim in seine Betrachtungen mit auf. „Wir haben beim VfJ zwar 5:2 gewonnen, mussten aber zweimal Rückstände ausgleichen.“ Er versichert, „unsere Jungs sind gewarnt“. Natürlich sieht er auch die Gefahr, „dass jeder nun einen klaren Sieg von uns fordert. Doch auch so eine Begegnung muss erst mal gespielt werden“.

Und zum Thema Aufstieg gibt er zwei Dinge zu bedenken. „Wir fühlen uns in dieser Liga ganz wohl“, sagt Dunkel und bemerkt außerdem, „wir haben noch zehn Partien vor uns. Ich denke, die beiden Mannschaften, die jetzt die Spitzenplätze halten werden auch aufsteigen“. Mit dem, was bisher erreicht wurde, könne man beim FC sehr gut leben.

Oidtweiler – Eicherscheid: Das 1:5 der Eicherscheider gegen den TuS Germania Kückhoven erzeugte bei Betrachtung des Endresultats zunächst ein kollektives „wie bitte?“ Zur Abmilderung der vermeintlichen Klatsche: Zwei Gästetreffer fielen in den letzten beiden Spielminuten, dazu kam der Platzverweis des Germanen Sandro Kaulard. Er wurde vom Schiedsrichter wegen einer angeblichen Beleidigung vom Platz geschickt und wird zum Auswärtsspiel in Oidtweiler nicht spielen dürfen.

„Rund“ wurde dieser rabenschwarze Tag für Trainer Marco Krass und seine Jungs, als Nico Wilden in der 82. Minute mit einem Foulelfmeter an Kückhovens Keeper Kyek scheiterte. „Ich bin sehr über dieses Resultat enttäuscht“, vermisste der Trainer „fehlende Durchschlagskraft in der Offensive“, gepaart mit Unzulänglichkeiten in der Abwehr.

Wie kann, wie muss man nun in Oidtweiler operieren, um die Heimniederlage einigermaßen auszuradieren? „Zunächst mal müssen wir die Fehler abstellen, die uns die hohe Niederlage gegen Kückhoven eingebracht haben“, setzte sich Marco Krass mit seinen Jungs zusammen und analysierte. „Oidtweiler wird eine knackige Aufgabe“. Das wissen Krass und Kader noch aus dem Hinspiel. Vor allem wollen die Eicherscheider auf die Stärke der Concorden einwirken. Personifiziert sind das unter anderem Sven Schlage und Jens Hansen.

(mali)
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