Rheinland Dremmen - Germ. Eicherscheid / FC Roetgen - Alem. Mariadorf

Bezirksliga : Trainer vertrauen ihren Mannschaften

Ohne Steven Mensger, der nach einem Sehnenriss wohl nicht mehr in der Hinrunde spielen kann, bricht Germania Eicherscheid in die Heinsberger „Salatkante“ auf. Beim TuS Rheinland Dremmen wollen die Eicherscheider die Punkte vier bis sechs erobern.

Derweil empfängt der FC 1913 Roetgen mit Alemannia Mariadorf eine technisch hochwertige Mannschaft, über die Roetgens Trainer Philipp Dunkel sagt: „Der Mariadorfer Kader ist enorm aufgewertet worden.“

Bevor FC-Trainer Philipp Dunkel sich der Sonntagsaufgabe ganz widmet und Alemannia Mariadorf in den Fokus nimmt, schaut der Coach auf das Eröffnungsspiel bei Raspo Brand zurück. „Das 3:0 für uns hört sich zunächst nach einer klaren Angelegenheit an“, aber so möchte der Roetgener Chef das nicht stehen lassen. Er sah die Partie „sehr umkämpft“ in weiten Teilen. „Man könnte sagen, dass der Ausschlag letztlich in der größeren Gier gelegen hat, die wir an diesem Tag zeigten.“ In den entscheidenden Momenten war der FCR präsenter und verwandelte seine Tormöglichkeiten sehr effizient. Das sind Dinge, die der Trainer zum ersten Heimspiel wieder von seiner Mannschaft sehen will.

Mit Mariadorf kommt nun der zweite Gegner, den Philipp Dunkel in den Kreis der Titelfavoriten neben Brand gehievt hat. „Ich bleibe dabei, dass die Brander ebenso wie Alemannia ganz weit vorne liegen werden.“ Ebenso bleibt er aber auch dabei, „dass wir an einem guten Tag jeden Gegner der Liga schlagen können“. Donnerstag absolvierten beide Teams noch Achtelfinal-Pokalspiele, und beide verloren mit 2:3, allerdings unter ganz unterschiedlichen Vorzeichen.

Denn während die Roetgener dem zwei Klassen höheren SV Breinig beim 2:3 einen großen Kampf lieferten, blamierten sich die Mariadorfer mit dem gleichen Ergebnis beim klassentieferen A-Ligisten Glück-Auf Ofden. Mit dem Spiel gegen die Landalemannen tragen Philipp Dunkels Männer nun die dritte schwere Begegnung innerhalb von acht Tagen aus. Dies tun sie jedoch mit sehr viel Zuversicht.

Für die Reise nach Dremmen haben sich Germania Eicherscheid und das Trainerteam Marco Kraß/Jens Mero vor allen Dingen eins vorgenommen. „Dort wird Kondition gefragt sein“, bereitet Marco Kraß seine Jungs auf ein „intensiv geführtes Kampfspiel“ vor. Der TuS Rheinland verfügt über eine Mannschaft, „die 90 Minuten ohne Einbruch laufen und guten Fußball spielen kann“, weiß Marco Kraß aus den Begegnungen der letzten Jahre. Die gingen meist ganz knapp aus. „Dremmen hat einen relativ ausgeglichenen Kader, der sehr mannschaftsdienlich ausgerichtet ist“, beschreibt Marco Kraß den kommenden Gastgeber.

Egal, wie die Wetterverhältnisse auch sind: In Dremmen muss man immer mit dem Gang auf die Asche rechnen. Davor ist dem Trainer aber nicht bange. „Wenn das so ist, dann nehmen wir das gerne an“, mussten die Eicherscheider am Donnerstag ja auch noch das sehr knifflige Pokalspiel gegen den Bezirksliga-Neuling SG Stolberg bestreiten. Diese zusätzliche Einheit lösten die Germanen jedoch etwas überraschend sehr souverän (3:0).

Marco Kraß erwartet von seinem Team am Sonntag, es möge „an die Leistungen des Spiels gegen Vaalserquartier anknüpfen. „Das war schon schwer genug für uns, aber wir haben es ja hinbekommen, die Punkte bei uns zu behalten.“ Marco Kraß lässt Zuversicht sprechen: „Darauf kann man sicherlich aufbauen“, vertraut der Trainer seiner Mannschaft.

(mali)