Kommern: Repair-Café-Nachmittag im Freilichtmuseum

Kommern : Repair-Café-Nachmittag im Freilichtmuseum

Der Toaster spuckt morgens keine gerösteten Toastscheiben mehr aus? Der CD-Player will die Musik der Lieblingsband nicht mehr spielen? Das Bobby-Car rollt nicht mehr geradeaus? Haartrockner und Rasierer verweigern im Badezimmer ihre Dienste? Ab in den Müll oder bestenfalls zur Wertstoffsammlung geben? Das muss nicht sein!

Im Freilichtmuseum Kommern haben Besucher am Freitag, 6. Juli, die Möglichkeit, ihre defekten Haushaltsgegenstände in Zusammenarbeit mit fachkundigen Reparateuren zu überprüfen und im Idealfall wieder instand zu setzen. Im Rahmen der Sonderausstellung „Handwerken. Vom Wissen zum Werk“ veranstaltet das Freilichtmuseum Kommern am Freitag, 6. Juli, von 14 bis 17 Uhr den Repair-Café-Nachmittag.

Bei Repair-Cafés handelt es sich um eine aus den Niederlanden stammende Veranstaltungsidee, bei der sich alles um das Prüfen und Reparieren von Alltags- und Gebrauchsgegenständen dreht. Auch hierzulande haben sich in vielen Städten und Gemeinden bereits Reparaturcafés etabliert.

Viele Dinge aus unserem täglichen Leben werden bei den ersten Anzeichen von Störungen gleich entsorgt, dabei ist der Schaden oftmals nicht groß und kann schnell und mit ein wenig Aufwand wieder beseitigt werden. Am 6. Juli können Besucherinnen und Besucher des LVR-Freilichtmuseums Kommern unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ ihre defekten Haushaltsgegenstände in das eigens eingerichtete Reparaturcafé im Henkelhaus mitbringen.

Dort können sie zusammen mit fachkundigen Helfern in entspannter Atmosphäre und bei einem gemütlichen Plausch die Schäden zunächst einmal untersuchen sowie anschließend bestenfalls gemeinsam wieder beheben. Es kann zwar keine Garantie gegeben werden, dass alle mitgebrachten Gegenstände repariert werden können, aber die Erfahrungen der teilnehmenden Helfer zeigen, dass mit Know-How und Engagement viele Schäden wieder beseitigt werden können. Das hierfür benötigte Werkzeug ist ebenso wie Kaffee und Kuchen aus der Museumsbäckerei vor Ort.

Das gemeinsame Untersuchen und Reparieren der kaputten Gegenstände ist kostenlos und richtet sich an Privatpersonen mit defekten Hausratsgegenständen, die zumindest noch halbwegs „unter einem Arm getragen werden können“.