Regioentsorgung musste Abfuhren abbrechen

Müllentsorgung von Wetterlage behindert : Regioentsorgung musste Abfuhren abbrechen

Schnee, Matsch und Eis bereiten allen Verkehrsteilnehmern Schwierigkeiten und damit auch der Entsorgungsflotte der Regioentsorgung. Die Fahrt der großen Sammelfahrzeuge ist durch Schnee- und/oder Eisglätte stark beeinträchtigt.

Die in der Städteregion Aachen und im Kreis Düren tätige Regioentsorgung meldet, dass sie verschiedene Abfuhren von Restmüll, Bioabfall und Altpapier einstellen musste. „Die Straßenverhältnisse lassen keine geordnete und sichere Abfuhr zu“, so die Einsatzleitung. „Die Abfuhr von Restmüll wird, sofern die Verhältnisse es zulassen, fortgeführt.“ Diese werde sich allerdings auf die zugänglichen Hauptachsen beschränken müssen, Neben- und Anliegerstraßen würden nur dann angefahren, wenn dies unproblematisch erfolgen könne.

Schneeberge und parkende Fahrzeuge behinderten oft das Anfahren der Straße. Um die Entsorgung problemlos ausführen zu können, seien die Mitarbeiter der Regioentsorgung auf Hilfe und Verständnis angewiesen. Derzeit sei keine Entspannung abzusehen. Weitere Schneefälle seien nicht ausgeschlossen, so dass Prognosen nicht möglich seien. „Die Fahrer müssen vor Ort selbstständig entscheiden, welche Straßen gefahrlos befahrbar sind“, so Rainer Schäfer von der Einsatzleitung.

„Vor allem in abschüssigen Nebenstraßen hatten wir Probleme“, so der Zwischenbericht aus der Disposition. Alle Fahrerinformationen würden aktuell an das Kundendienstzentrum der Regioentsorgung (Servicenummer Tel. 02403/5550666) gegeben, so dass immer ein Überblick erhalten bleibe und Bürgeranfragen zeitnah beantwortet werden könnten.

Eine nachträgliche Einsammlung der Abfälle sei nicht möglich, bei späteren Abfuhren würden auch Übermengen abgefahren, teilt die Regioentsorgung mit. In den Kommunen Herzogenrath, Inden, Langerwehe, Linnich, Nideggen, Niederzier, Roetgen, Simmerath und Vettweiß könnten bei der nächsten regulären Abfuhr zusätzlich zum Papierbehälter Kartons oder Bündel (auch in Monschau möglich), neben der Biotonne ein Papiersack und zum Restabfall ein blauer Abfallsack beigestellt werden (in Monschau nicht möglich, da dort der Müll gewogen wird).

Abweichend von dem dargestellten Vorgehen werde man versuchen, am Samstag „die stehengebliebenen Biotonnen in der Gemeinde Simmerath nachzufahren“, teilt die Regioentsorgung mit. Außerdem werde versucht am Samstag auch den Speermüll in der Stadt Monschau einzusammeln. Dies könne jedoch nicht garantiert werden, da weitere Schneefälle gemeldet seien.

Alle Fragen rund um das Thema „Abfuhr“ beantwortet das Kundendienstzentrum der Regioentsorgung unter Tel. 02403/5550666.

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