Ralf Heck ist Schützenkönig in Höfen 2018

Schützenfest Höfen : Königsvogel mit dem 45. Schuss gefallen

Der Schießmeister der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Höfen kann wirklich gut schießen: Er traf den Königsvogel am Montag mit dem entscheidenden 45. Schuss. Ralf Heck ist nun Schützenkönig.

Der Schießmeister der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Höfen kann wirklich gut schießen: Er traf den Königsvogel am Montag mit dem entscheidenden 45. Schuss. Ralf Heck ist nun Schützenkönig.

Das Königsvogelschießen ist immer ein Höhepunkt der Höfener Großkirmes. Wenn sich auch diesmal die Sonne rar machte, so waren doch viele junge und ältere Höfener zum Dorfplatz an der Vereinshalle gekommen, um beim spannenden Geschehen dabei zu sein. Heiß begehrt waren die Plätze unter den Zeltplanen, denn der eine oder andere Regenguss musste überstanden werden.

Die gute Laune ließen sich die Schützen und ihre Gäste nicht verderben, hierzu trug auch der Musikverein Lyra Höfen bei, der in gekonnter Manier Volksweisen spielte, darunter „Am Weißen Rössl“ und „Auf der Reeperbahn“.

Zunächst wurde die Vereinsmeisterschaft der Hubertus-Schützen ausgetragen. Vereinsmeister 2018 wurde Horst Müller, der das nicht einfache Schießen auf Tonröhrchen gewann.

Einige Ehrgeizige

Norbert Breidenich, der Brudermeister der Schützenbruderschaft, und sein Stellvertreter, der amtierende König Heinz Wollgarten, leiteten den Wettbewerb um die Königswürde und riefen die Schützen auf. Die Beteiligung war ausgezeichnet, und man sah einigen den Ehrgeiz an. Der ambitionierte Schütze Helmut Podzun verpasste dem Holzvogel einen Treffer, dass die Fetzen flogen. Beim nächsten Schuss sah man, dass die linke Seite des Vogels fast verschwunden war. „Jetzt wird es spannend“, kommentierte Norbert Breidenich.

Jeder Treffer wurde bejubelt, und die Zuschauer feuerten die Schützen lautstark an. Zwei Schützenschwestern und vier Männer waren beim dritten Durchgang noch im Rennen. Erneut konnte Helmut Podzun das restliche Holz zum Splittern bringen. Aber das reichte nicht. Dann griff sich Ralf Heck die Büchse – es knallte, und aus war es mit dem Königsvogel. 45 Schuss hatten genügt, um ihm den Garaus zu machen. Die Lyra spielte „Hoch soll er leben“, und zu den ersten Gratulanten des strahlenden neuen Königs gehörten seine Partnerin, Sabina Janczyk, und seine Tochter, Nadja Heck, die Jungprinzessin.

(ale)
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