Nordeifel: Pünktlich zum Narzissenfest erwacht die Blütenpracht in der Eifel

Nordeifel: Pünktlich zum Narzissenfest erwacht die Blütenpracht in der Eifel

„Das sind die schönsten Termine. Im gelb-leuchtenden Oleftal kann man ohne Zeitdruck in einer der schönsten Landschaften wandern und entspannen“, freute sich Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW.

Er war fasziniert vom idyllischen Oleftal. Pünktlich zu seinem Besuch blühten am Samstag die Narzissen. Beckers Begeisterung teilte natürlich auch Jean Pütz, der Pate der Narzissentäler.

Professor Dr. Wolfgang Schumacher, Vize-Präsident der NRW-Stiftung, betonte in seiner Begrüßung, dass er mit den belgischen Nachbarn ins Gespräch kommen wolle, die von Jahr zu Jahr aus Naturschutzgründen immer mehr Wege sperren würden. Sogar belgische Aufsichtspersonen waren am Samstag im Oleftal vor Ort.

Viele Wanderer zeigten dafür aber auch Verständnis. Schumacher dachte laut darüber nach, das nächste Narzissenfest wieder im alten Steinbruch zu feiern. Schließlich herrsche dort eine idyllischere Atmosphäre, die die Besucher am Parkplatz Hollerather Knie — unter anderem wegen des Motorenlärms — allzu sehr vermissten.

Das bestätigten auch viele Besucher. „Das Festgelände auf dem Parkplatz ist nicht ideal“, sagte auch Dieter Ackermann von der Eifelvereins-Ortsgruppe Hellenthal, die beim Narzissenfest immer präsent ist und am Samstag bereits ab 8 Uhr morgens mit dem Aufbau beschäftigt war.

Die Gemeinde Hellenthal als Veranstalter muss sich laut Ackermann mit der NRW- Stiftung für das nächste Fest etwas einfallen lassen, um die Vereine bei Laune zu halten. Der Ist-Zustand sei jedenfalls unbefriedigend.

Der Musikverein Ramscheid-Hollerath trug mit zünftigen Musikklängen wie mit der „Annafest-Polka“ zur Unterhaltung bei. Karl Reger und Klaus Piecha warben für den Heimatverein „Grube Wohlfahrt“ und die Mitarbeiter der Tourist-Info Hellenthal präsentierten das „Eifeler Wanderland“, das Radmagazin und weitere interessante Touren.

Stündlich fanden bis 15 Uhr kostenlose geführte Wanderungen statt und am Nachmittag erlebten die Besucher aus nächster Nähe die gefiederten Stars der Greifvogelstation Hellenthal bei ihren Flügen. Spaß, Spannung und Abenteuer erwartete die kleinen Gäste im Niedrigseilgarten. Dort war beim Balancieren Kondition gefragt.

Das DRK hielt vorsorglich ein Fahrzeug am Hollerather Knie bereit und die Freiwillige Feuerwehr stellte einen Shuttle-Service für gehbehinderte Menschen zwischen dem Festgelände und den Narzissenwiesen. Mitglieder der Jugendwehr wiesen die zahlreichen motorisierten Besuchern beim Parken auf einer Wiese neben der Bundesstraße 265 ein.

Kalter Nordwind blies den Tulpenkelchen des „Ferienparadieses Heidehof“ auf der Ramscheider Höhe in die Blüten. Die niederländische Familie Snjider warb dort mit blühenden Tulpen und Narzissen für ihren Tag der offenen Tür, den sie anlässlich des fünfjährigen Bestehens ihres „Heidehofs“ am 12. Mai starten. Dort wird vom 9. bis 12. Mai die „längste orange geschmückte Straße Deutschlands“ zu sehen und mit 13 Kilometer zu bewandern sein.

42 Sorten Tulpen werden ausgestellt und ein ganztägiges Familienprogramm angeboten. Für Musik sorgt der Musikverein Ramscheid-Hollerath. „ straße 265 ein.

Kalter Nordwind blies den Tulpenkelchen des „Ferienparadieses Heidehof“ auf der Ramscheider Höhe in die Blüten. Die niederländische Familie Snjider warb dort mit blühenden Tulpen und Narzissen für ihren Tag der offenen Tür, den sie anlässlich des fünfjährigen Bestehens ihres „Heidehofs“ am 12. Mai starten. Dort wird vom 9. bis 12. Mai die „längste orange geschmückte Straße Deutschlands“ zu sehen und mit 13 Kilometer zu bewandern sein.