Rurberg: Prinz Sascha I. mag es rockig

Rurberg: Prinz Sascha I. mag es rockig

Unter dem Motto „Loss mer rocke, danze, senge, bes am See de funke sprenge“ eröffnete der Karnevalsverein Kiescheflitscher Rurberg-Woffelsbach im November die diesjährige Session. Damals ahnte keiner, dass diese Session von einem Prinzen mit einem ähnlichen Motto regiert wird.

Am Samstag begrüßten rund 300 Gäste im voll besetzten Antoniushof in Rurberg dann ihren neuen Prinzen. Sascha I. (Lauscher) zog, begleitet vom Musikverein Rurseeklänge unter großem Jubel auf die Bühne.

Die erste Kostümsitzung der Kiescheflitscher hatte um 19.30 Uhr mit dem Einmarsch des Karnevalsvereins begonnen. Nachdem Präsident Bruno Nellessen die Gäste und die Aktiven begrüßt hatte, legten die Tanzmariechen einen flotten Tanz auf die Bühne und leiteten in ein tolles Programm ein. (Weiterer Bericht folgt.)

Das Prinzenpaar 2012, Claudia und Thorsten Braun, verabschiedete sich mit herzlichen Dankesworten und verließ gemeinsam mit dem Elferrat die Bühne, um den neuen Prinzen abzuholen. Unter den Gästen wurde gerätselt: „Dieses Jahr kommt bestimmt wieder ein Dreigestirn.“ Andere bemerkten, dass sie keine Idee haben und man nicht immer unter den aktiven des Vereins suchen sollte: „Vielleicht ist es ja auch jemand, an den keiner denkt…“

So kam es dann auch. Sascha Lauscher ist ein echter Rurberger Jung, am Nußbaum zu Hause, er hat aber auch einen „Zweiten Wohnsitz“ an der Otto-Voss-Straße in Rollesbroich, in der Nachbarschaft von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, den er dann in seiner Regierungserklärung auch mit einspannte. Der Prinz wünscht sich, dass der Bürgermeister seine Residenz in Rollesbroich schmückt.

Sascha ist in mehreren Ortsvereinen aktiv und verpflichtete die Schützen und die Alten Herren zur Teilnahme am Prinzenball und am Veilchendienstagszug. Das Sessionslied „Rockin' all over the Bersch“ lässt er, mangels eigener Singstimme von den Billy Boys singen. Er ließ es sich aber nicht nehmen, zur erklingenden Rockmusik eine heiße Sohle mit der Luftgitarre auf die Bühnenbretter zu bringen.

Die gute Laune und der Spaß, den der junge Prinz offensichtlich hatte, sprang wie ein Funke auf das Publikum über, und alle freuen sich jetzt auf eine tolle Session mit diesem quirligen, fröhlichen Prinzen.

(breu)